Der Fall Hasanov , erst ausgezeichnet, dann abgeschoben

Jamal Hasanov:

Zuerst von Kultusministerin Henzler für erfolgreiche Integration mit einem Hertie-Stipendiat ausgezeichnet und dann abgeschoben!

Jamal Hasanov war Klassenbester, Hertie-Stipendiat und beliebt in der Eschweger Anne-Frank-Schule. Doch er wurde von nach Armenien abgeschoben. Unter dem Motto: “Wir geben der Integration ein Gesicht ” …

“Wir lassen keinen Kopf in diesem Land zurück……wir können es uns nicht leisten, auf ein einziges Kind zu verzichten…..”
(Rede der Hessischen Kultusministerin Frau Dorothea Henzler im September 2009 bei der Auszeichnung

mehr beim hessischen flüchtlingsrat  hfr

und bei jugennetz wetzlar

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Das Funkhaus Europa ist am Ende. Man sendet deutsch

Multilinguale Sender gehören zur aussterbenden Spezies. Zum Jahreswechsel stellt der HR seine griechischen und spanischen Sendungen ein.   Der WDR streicht türkisch.

Neulich im Businesshotel – wie üblich laufen über den Fernseher auch Radioprogramme. Auf dem ersten Stationsplatz läuft Funkhaus Europa. “Wir sprechen Ihre Sprache”, tönt es aus den Boxen. Der deutsche World-Music-Kanal ist das einzig verbliebene GEZ-finanzierte Radioprogramm, das mehrsprachig sendet. Den internationalen Gästen gefällt es und der Hotelleitung ist es wichtig, Weltläufigkeit zu demonstrieren.

Dass es so etwas gibt, haben wir wohl dem Kommunismus zu verdanken. Die ersten Gastarbeitersendungen der ARD-Anstalten sollten die mehrsprachigen Programme aus dem Ostblock überflüssig machen, die über Kurzwelle in der BRD empfangen werden konnten. Radio Prag und Radion Berlin International sendeten schon in den 50er-Jahren auf Spanisch, Italienisch, Arabisch, Portugiesisch, Griechisch oder Türkisch. Also lange bevor der deutsche Rundfunk 1964 mit den ersten muttersprachlichen Sendungen begann. Fortan hieß es: “Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat den Auftrag, sich um die Minderheiten in der Gesellschaft zu kümmern, und zu diesen Minderheiten gehören auch die Ausländer.”

mehr dazu bei der taz

man sendet deutsch

siehe auch fukhaus europa und

siehe weiter : hr stellt mittelwelle ein sowie radio multikulti 2.0

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Tausenden droht Rückfall in die Duldung

Tausenden droht Rückfall in die Duldung

  •  vom 02. – 05.12.2009 Innenministerkonferenz in Bremen 

  • Verlängerung der Frist für Bleiberechtsregelung auf der Tagesordnung

PRO ASYL fordert eine umfassende Überarbeitung der Bleiberechtsregelung für die langjährig Geduldeten. Als das Bleiberecht 2007 beschlossen wurde, war noch nicht absehbar, dass wir uns heute in einer der größten Wirtschaftskrisen seit Bestehen der Bundesrepublik befinden würden. Die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt bekommen nicht zuletzt die ehemals Geduldeten massiv zu spüren. Dennoch hält die Politik an überzogenen Anforderungen an die eigenständige Lebensunterhaltssicherung fest. Dies könnte Ende 2009 für Tausende den Rückfall in die Kettenduldung – und damit die Gefahr der Abschiebung ins Herkunftsland – bedeuten.
Von ca. 35.000 Personen, die eine Aufenthaltserlaubnis nach der Altfallregelung erhalten haben, wurde diese in 80% der Fälle nur auf Probe erteilt. Das heißt, dass sie für den Fall, dass ihnen die eigenständige Lebensunterhaltssicherung bis Ende des Jahres 2009 nicht gelingt, mit der Zurückstufung in die Duldung rechnen müssen.

mehr bei: http://www.proasyl.de/de/themen/bleiberecht/

siehe auch: http://imk2009.blogspot.com/

siehe auch: http://www.amarodrom.de/

weiter: http://www.geblieben.net/start.html

siehe auch Junge Freiheit vom 30.11.2009 

“Union erwägt Verlängerung des Bleiberechts”

 http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M592278a243e.0.html

Herrmann für Bleiberecht – unter Vorbehalt

http://www.sueddeutsche.de/bayern/771/496090/text/

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Was ist Rassismus?

09.11.09 | Darmstadt | Was ist Rassismus?

 Anlässlich der Auslassungen von Bundesbanker Sarrazin laden Die Gruppe 2d und der GegenStandpunkt Verlag ein

 zur Diskussion des Themas:

  • Was ist Rassismus?
  • Und passt er wirklich nicht zu „unserem Land“?
  • Zeit: Montag dem 09.11.’09
  • um 19:00 Uhr
  •  im „Linkstreff Georg Fröba“, Darmstadt
  • Ort: Landgraf-Philipps-Anlage 32 (links gegenüber DGB-Haus),

Darmstadt:

 Thilo Sarrazin, seit Jahrzehnten aktiv in Führungsämtern der Nation, wollte, wie er sagt, aus seiner „Liebe zu Berlin“ und sicher auch zu Deutschland keinen Hehl machen und hat einer Zeitschrift sein Herz ausgeschüttet: “Die Türken erobern Deutschland genauso, wie die Kosovaren das Kosovo erobert haben: durch höhere Geburtenrate. Das würde mir gefallen, wenn es osteuropäische Juden wären mit einem um 15 Prozent höheren IQ als dem der deutschen Bevölkerung.” “Eine große Zahl an Arabern und Türken (..) hat keine produktive Funktion, außer für den Obst- und Gemüsehandel, und es wird sich auch vermutlich keine Perspektive entwickeln.” “Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert. Das gilt für 70 Prozent der türkischen und 90 Prozent der arabischen Bevölkerung in Berlin.” “Die Medien sind orientiert auf die soziale Problematik, aber türkische Wärmestuben können die Stadt nicht vorantreiben.” Rassismus sei das, wetterten selbst konservative Regierungspolitiker wie Ruprecht Polenz, und so etwas gehöre nicht in unser weltoffenes, integrationsbereites Land.

  • Das wollen wir mal prüfen:
  • Was ist und wie geht Rassismus?
  •  Passt er nicht zu Deutschland? Was verlangt Deutschland unter dem Stichwort „Integration“?
  •  Ist das das behauptete glatte Gegenteil von Rassismus?

 Jede(r) Interessierte ist zur Diskussion herzlich eingeladen!

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ProAsyl _ bilanz der bleiberechtsregelung

Die Bundesregierung hat in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der LINKEN aktuelle Zahlen zur Bilanz der sogenannten Bleiberechtsregelung genannt. Demnach leben derzeit 62.668 Menschen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach der IMK- bzw. der sog. Altfallregelung in Deutschland, davon 30.929 nur auf Probe. Nach einer stichprobenartigen Erhebung droht 14.227 zum Jahresende der Rückfall in die Duldung bzw. die Abschiebung, weil sie überwiegend oder gänzlich auf Sozialleistungen angewiesen sind. Ein ähnliches Schicksal blüht jedoch allen Betroffenen im Fall eines Jobverlusts, was angesichts der Wirtschaftskrise kein unrealistisches Szenario ist. Es ist somit derzeit nicht abzuschätzen, wie viele der rund 62.000 Betroffenen auch im kommenden Jahr noch eine Aufenthaltserlaubnis besitzen.

Hinzu kommt, dass seit Bestehen der Altfallregelung aus dem Jahr 2007 neue so genannte Kettenduldungen entstanden sind. Heute leben rund 60.000 Menschen länger als sechs Jahre mit einer Duldung in Deutschland.

PRO ASYL hat deswegen in einer E-Mail-Aktion mit bislang über 3.000 Unterstützerinnen und Unterstützern die Verhandlungsführer der neuen Koalition zum Handeln aufgefordert. Langjährig Geduldete und Menschen, die zur Zeit nur befristet bleibeberechtigt sind, müssen ein gesichertes Aufenthaltsrecht und eine Lebensperspektive erhalten.

lies weiter bei proasyl

wieitere infos zum bleiberecht auch beim flüchtlingsrat berlin

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