zur diskussion
Wie unter anderem spiegel online berichtet, will Bundesarbeitsministerin von der Leyen Bildungs – Chipkarten für Hartz – IV Famiilien auf den Weg bringen. Offenbar gebe es auch die Idee, dass alle anderen Kinder eine solche Karte erhalten können. Deren Eltern müssten aber dafür zahlen.
Am 20. August will sich von der Leyen mit Vertretern der Kommunen sowie mit den zuständigen Ressortministern der Länder treffen, um Einzelheiten zu besprechen.
Die Bildungs-Chipkarten sollten Kindern von Hartz-IV-Empfängern den Zugang zu Musikunterricht und Sportvereinen sowie zu Schwimmbad- und Museumsbesuchen ermöglichen. Vorbild dafür wäre Stuttgart, wo alle Kinder heute bereits eine Bonuskarte im Wert von 60 Euro erhalten.
Eine Festlegung auf ein endgültiges Modell gibt es laut spiegel online noch nicht. Eine Stigmatisierung der Benutzer solle aber vermieden werden.
Hintergrund der ganzen Überlegungen ist ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts wonach der Bund die Regelleistungen für Hartz – IV Familien mit Kindern neu regeln muss. Die Richter hatten der Regierung unter anderem aufgegeben, bei den Hartz – IV Ausgaben die Kosten für die Teilhabe der Kinder am Vereinsleben und an Bildungsangeboten stärker zu berücksichtigen. Spiegel – online zufolge will das Arbeitsministerium dafür aber nicht mehr Bargeld zur Verfügung stellen sondern die bereits erwähnten Chipkarten. Die Neuregelung muss bis zum 1. Januar 2011 erfolgen. Für die betroffenen Kinder ist ein Guthabensumme von 200 EUR im Jahr im Gespräch.
quelle und mehr: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,711491,00.html
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| >>Manfred Forell im Starkenburger Echo vom 14.8.2010: Gerechter mit Gutschein? |




