Erstellt am 4 Dezember, 2009 – von admin
Antwort auf Kontaktanfrage des Präsidenten
Heute morgen besuchte Werner Müller-Esterl die protestierenden Studierenden am I.G.-Farben-Campus. Die Studierenden lehnten seine Teilnahem an ihrem baisdemokratischen Plenum ab und gaben ihm folgende Begründung:
„Wir lehnen derzeit eine offizielle Diskussion mit dem Präsidenten ab. Er hat seine Funktion als Ansprechpartner der Studierenden verwirkt und mit der gewaltsamen Räumung und der öffentlichen Lüge über den Polizeieinsatz und das Ausmaß der Sachschäden jede Gesprächgrundlage zerstört. Angesichts der derzeitigen Äußerung des Präsidenten erscheint vielmehr sein Rücktritt angemessen. Unser Versuch, eine Diskussionsgrundlage für alle zu schaffen, ist am Mittwoch durch ihn torpediert worden. Er hat den Diskurs mit Polizeigewalt abgebrochen und mit seiner Praxis universitäre und gesellschaftliche Standards autoritär unterschritten. Sein kompromissbereites Auftreten soll über seinen kompromisslosen Konfrontationskurs hinwegtäuschen. Sollte er es ernst meinen, ist einzig die Rücknahme aller Strafanzeigen ein erster Schritt für einen Dialog. Wir bedauern diese Situation, können aber die Ereignisse der letzten Tage weder politisch noch persönlich ignorieren.“
siehe auch: http://bildungsstreik-ffm.de/cms/
siehe aber auch: “unsere gesprächsangebote sind mehrfach zurückgewiesen worden” - interview mit dem uni präsidenten
http://www.muk.uni-frankfurt.de/pm/pm2009/1209/265/index.html
siehe weiter: dozent spricht von bedrohlichem auftritt ( der polizei bei casino räumung FR) http://www.fr-online.de/top_news/2119886_Nach-Casinoraeumung-Dozent-spricht-von-brutalem-Polizeieinsatz.html




