Paul Nolte, Was ist Demokratie (Buchvorstellung)

Nolte, Paul Was ist Demokratie?
Geschichte und Gegenwart 2012. 512 S.:

Paperback C.H.BECK ISBN

978-3-406-63028-6 Von Paul Nolte

Das Werk ist Teil der Reihe: (Beck`sche Reihe: bsr;6028) Erschienen: 08.03.2012, sofort lieferbar! 17,95 € inkl. MwSt.

Mehr zum Buch ( Originaltext Beckverlag)

Die Demokratie ist ins Gerede gekommen – die Wahlbeteiligung schwindet, die Skepsis der Bürger gegenüber den Politikern nimmt zu. Die Regierungen wirken machtlos im Kampf um die Regulierung der globalen Finanzmärkte. Zugleich ist in Nordafrika ein demokratischer Frühling erwacht, in den Millionen Menschen ihre Hoffnungen setzen, und in China rufen mutige Dissidenten wie Liu Xiaobo nach mehr Freiheit und Menschenrechten. Was aber meinen wir eigentlich, wenn wir von Demokratie sprechen? Warum gibt es ein Parlament, wie sind die Parteien entstanden? Brauchen wir mehr direkte Beteiligung des Volkes? Kommt die Demokratie in einer globalen und multikulturellen Welt an die Grenzen ihrer Möglichkeiten?
Paul Nolte beantwortet in seiner grundlegenden Darstellung diese und viele andere Fragen und zieht dabei immer wieder Entwicklungslinien von der Antike bis in das 21. Jahrhundert. Sein Buch ist ein einzigartiges Kompendium, das die politischen Theorien der Antike und des 18. und 19. Jahrhunderts ebenso lebendig erläutert wie die Geschichte der Demokratie und die aktuellen Herausforderungen der Gegenwart. Eine glänzende Einführung und zugleich ein nachdenkliches Buch, das Mut zur Demokratie macht.
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das Buch wurde vorgestellt in einer ZDF Sendung von der Leipziger Buchmesse 2012 : http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1591760/Paul-Nolte-auf-dem-blauen-Sofa?bc=sts;sta
mehr zu Paul Nolte unter anderem bei:  http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Nolte  und:
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 wir empfehlen als Ergänzung zu lesen den Artikel Postdemokratie bei wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Postdemokratie;  A u s z u g:

Postdemokratie bezeichnet ein politisches System, in dem es nicht auf die Beteiligung der Bürger (als Input gesehen), sondern nur auf Ergebnisse ankommt, die dem Allgemeinwohl dienen und dem Kriterium der Verteilungsgerechtigkeit genügen (Outputorientierung). In Bezug auf kollektiv verbindliche Entscheidungen wird dabei demokratischen Verfahren nur instrumentelle Bedeutung zugemessen. Sie erscheinen nützlich, wenn und insofern Mehrheitsentscheidungen oder demokratisch kontrollierte hierarchische Entscheidungen geeignet sind, allgemeinwohlorientierte Politik hervorzubringen.

Dabei wird im Gegensatz zur Pluralismustheorie angenommen, dass das Allgemeinwohl objektiv bestimmbar sei und Interessenkonflikte nicht in demokratischen Verfahren ausgetragen, sondern durch Verwaltungsvorgänge aufgehoben werden sollten.

Die gewählten Repräsentanten verlagern dabei ihre Kompetenzen (und damit die Verantwortung) auf Experten, Kommissionen und Wirtschaftsunternehmen. Der Bürger wird dabei nicht als der Souverän betrachtet, in dessen Auftrag entschieden werden muss, sondern der befähigt werden muss, den vorgegebenen Anforderungen des Allgemeinwohls, meist verstanden als die Bedingungen des globalen Marktes, gerecht zu werden.

 

Der britische Politikwissenschaftler Colin Crouch[1] definiert eine idealtypische Postdemokratie folgendermaßen:

„ein Gemeinwesen, in dem zwar nach wie vor Wahlen abgehalten werden [...], in dem allerdings konkurrierende Teams professioneller PR-Experten die öffentliche Debatte während der Wahlkämpfe so stark kontrollieren, daß sie zu einem reinen Spektakel verkommt, bei dem man nur über eine Reihe von Problemen diskutiert, die die Experten zuvor ausgewählt haben[2]“…………………………………………………………

mehr bei wikipedia und amazon :

http://de.wikipedia.org/wiki/Postdemokratiebei Wikipedia

http://www.amazon.de/Postdemokratie-suhrkamp-Colin-Crouch/dp/3518125400

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Die Datenfresser

übernommen von der Seite :
http://datenfresser.info/
(wir danken P.H. für den link und den hinweis auf dieses buch; er hat s gerade gelesen und fand es klasse) 

Woher weiß Amazon, daß ich Gitarre spiele, obwohl ich dort nur Bücher kaufe? Warum findet Facebook jeden meiner Bekannten? Auf welche Datenspuren hat der Staat Zugriff, und was kann er aus ihnen herauslesen?

“Die Datenfresser” ist am 12. April 2011 erschienen.

Wir möchten das Buch hier nicht nur ein wenig näher vorstellen, neben der Leseprobe (pdf) sollen die in loser Folge publizierten Hinweise zum technischen Selbstdatenschutz helfen, die digitale Mündigkeit in die Tat umzusetzen.


mehr Buchvorstellungen auf diesem blog : http://ffduseh.wordpress.com/category/bucher/feed/ 


 

 

 

 

R.Wenk, einmal Hartz IV immer Hartz IV

   

Kurzbeschreibung

gefunden bei: http://www.readbox.net/book/geschichten-eines-hartz-iv-paria

Deutschland befindet sich im siebenten Jahr der „Hartz IV Reformen“. Einen informativen Rückblick auf die vergangenen Jahre, in Kombination mit eigenen Erfahrungen und Erlebnissen aus Sicht eines Betroffenen liefert das Buch „Geschichten eines Hartz IV Paria“. Meine Erfahrungen mit der für mich zuständigen Arbeitsgemeinschaft, kurz „ARGe“ oder der Bundesagentur für Arbeit, kurz „BA“ möchte ich so präsentieren.
Vorrangig sind diese Zeilen an Interessierte, Nichtbetroffene sowie an die Beitrags- und Steuerzahler gerichtet. Ebenfalls an alle Experten, Fachjournalisten und Politiker, welche noch nie eine ARGe betreten, einen Antrag zur Grundsicherung ausgefüllt oder ein so genanntes Beratungsgespräch bei einem Stellenvermittler der Bundesagentur für Arbeit geführt haben. Der Focus meiner Betrachtungen liegt auf der Bundesagentur für Arbeit und den ARGen. Es wird möglich sein, die Arbeitsweise einer so genannten Arbeitsvermittlerin der ARGe über einen längeren Zeitraum nachzuvollziehen und mich ein Stück durch meinen „Hartz IV Alltag“ zu begleiten. Mit einem Augenzwinkern versehen, erhalten Betroffene wie auch Nichtbetroffene wertvolle Tipps. Meine Berufsausbildungen möchte ich nicht preisgeben. Ich habe zwei erlernte Berufe und konnte bisher Erfahrungen vom Immobilienbereich bis hin zum Bankenbereich sammeln. Bilden Sie sich eine Meinung, ob Ihre Gelder sinnvoll und vernünftig im Zusammenhang mit den „Hartz Reformen“ eingesetzt werden. Sie werden viele nützliche Informationen rund um die „Hartz IV Reformen“, der Bundesagentur für Arbeit oder der Sozialgesetzgebung erhalten. Allen Arbeitnehmern soll ein Einblick gewährt werden, was sie im Fall eines Arbeitsplatzverlustes mit anschließender Arbeitslosigkeit erleben können. Viele Anregungen für Diskussionen wird man erst auf den zweiten Blick erkennen können.

Der Leser kann sich eine eigene Meinung bilden und bekommt nicht ausschließlich vorgefertigte Standpunkte präsentiert.
Meine Ausführungen sollen Anregungen geben und die Frage aufstellen, ob eine neue Definition und Form des Miteinanders in unserer Gesellschaft von Nöten ist, soll auch in Zukunft ein friedlicher Zustand des Miteinanders beibehalten werden.
Überprüfen Sie, ob Sie den “Storch Sarrazin”, ein Casting mit den Jurymitgliedern Wolfgang Clement und Peter Hartz sowie den Zusammenhang von „Adam & Eva beim Speed-Dating“ mit der Bundesagentur für Arbeit als Provokation empfinden. Der „Storch Sarrazin“ stellt dabei keine Beleidigung dar!
Aber nicht nur provokante Unterhaltung bietet dieses Buch. Der Leser erhält Informationen über die reellen Zahlen der Arbeitslosigkeit mit einer Gegenüberstellung der vorhandenen freien Stellen auf dem ersten, ungeförderten Arbeitsmarkt. Den Nachweis, ob oft verwendete Beispielrechnungen für Hartz IV auch tatsächlich repräsentativ sind. Verhängte Sanktionen oder der Bürokratiewahnsinn innerhalb der BA gebündelt mit vielen weiteren Informationen und Karikaturen von Klaus Stuttmann runden das Buch ab. Am Ende werden Sie sich selber die Frage nach der Existenzberechtigung der BA stellen.
Die Berliner Umschau schreibt im Vorfeld: „Wenk schreibt ganz unbemerkt. Keine dichterische Absicht, keine rhetorische Finesse, kein Gramm „Literaturfett“ (Alfred Polgar), ein bescheidener Spötter ist da am Werk.“ Die Saarländische Online-Zeitung merkte an: „Wenk wird zum Bodensatz der Gesellschaft gezählt, wird täglich von Behörden schikaniert und von prolligen Stammtischassis, die sich für demokratische Politiker halten, beleidigt. Diese Niederlagen verkauft er aber nicht als tränenzerfliessendes Selbstmitleid, sie verleihen seinem Witz eine erhellende Schärfe.“

mehr buchtipps auf diesem blog  http://ffduseh.wordpress.com/category/bucher/feed/mehr zum thema hartz IV:

http://ffduseh.wordpress.com/category/hartz_IV_etc/feed/

auch als ebook  http://www.xinxii.com/geschichten-eines-hartz-iv-paria-p-318186.html?osCsid=pjtthnm59s7keap0vb3fqvkdb1auch als kindle edition:https://www.amazon.de/dp/B004Y64JIA

zum autor: http://www.facebook.com/profile.php?id=100000757920265

weitere rezension: http://www.s-o-z.de/?p=20408#more-20408

Ruth L. David , Ein Kind unserer Zeit (Lesung 25-10-2010)

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