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Die Deportation der badischen, pfälzischen und saarländischen Juden vor 70 Jahren / audio on demand: SWR2 Es diskutieren: Am 22. Oktober 1940 wurden über 7000 Juden aus dem deutschen Südwesten, von Konstanz bis Kaiserslautern, in die Lager Gurs und Les Milles im französischen Pyrenäenvorland deportiert. Viele starben in diesen Lagern, mehr noch wurden 1942 in die Gaskammern von Auschwitz geschickt, nur wenige überlebten. Ihr Besitz wurde beschlagnahmt, er landete zum Großteil in den Händen der “arischen Volksgenossen”. Der Staat war damit zum Räuber geworden und hatte viele Deutsche zu Hehlern gemacht. Die Aktion war von der Gestapo-Zentrale bis ins Kleinste geplant und fand in aller Öffentlichkeit statt. Proteste gab es nicht. Die Massenvertreibung wurde von der NS-Führung als “erstaunlich reibungslos verlaufend” bewertet. War sie der Testlauf für den Holocaust?
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Zug nach Gurs – die Deportation der Juden aus dem Südwesten
Sendung am Montag, 01.11.2010, 19.15 - 19.45 Uhr /// swr tv “Ich habe zwei Jahre 24 Stunden am Tag Hunger gehabt”, erzählt der 82-jährige Paul Niedermann. Vor 70 Jahren, am 22. Oktober 1940, wurden er und rund 6.500 Juden aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland von den Nazis nach Gurs deportiert. |
| siehe auch wikipedia_camp_de_gurs / ähnliche posts auf diesem blog: http://ffduseh.wordpress.com/category/erinnerung-wachhalten/feed/siehe auch seite der stadt karlsruhe |





