BA Vorstand Alt will im Umgang mit Langzeitarbeitslosen neue Wege gehen

Wie welt-online berichtet will die Bundesagentur für Arbeit (BA) im Umgang mit Langzeitarbeitslosen laut Vorstand Heinrich Alt neue Wege gehen.  Alt wörtlich: “Die Zahl der Ein-Euro-Jobs wird künftig heruntergefahren”. Arbeitslose sollten  intensiver betreut und vermittelt werden. Im Aufschwung müssten alle Kräfte auf eine Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt konzentriert werden.

Für diejenigen Betroffenen, die keine Chance mehr auf eine reguläre Stelle hätten, sollte es einen zweiten “sozialen” Arbeitsmarkt geben. Auch diese schätzungsweise 200 000 bis 300 000 Arbeitslosen sollten ein Angebot bekommen. Laut welt-online verwies Alt beispielhaft auf staatlich geförderte Integrationsbetriebe. Alt wörtlich: “Viele Menschen wären glücklich über eine einfache Tätigkeit.” Das Beispiel der Behindertenwerkstätten zeige, dass es durchaus möglich sei, dass Menschen mit schweren Handicaps in die Arbeitswelt integriert werden könnten.

Zur besseren Umsetzung des Konzepts des “Förderns und Forderns” verwies der BA-Vorstand auch auf Trainingszentren nach niederländischem Vorbild. Dort müssten sich Arbeitslose jeden Morgen melden. Sie erhielten dort Unterstützung bei Bewerbungen, werden weitergebildet oder arbeiten dort in öffentlichen Arbeitsgelegenheiten. Mit diesem Konzept könne man auch die Schwarzarbeit unter Hartz-IV-Empfängern wirksam bekämpfen, habe Alt gesagt.

quelle und mehr: http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article11855810/Trainingszentren-fuer-Langzeitarbeitslose.html

Anmerkung: Im Kreis Bergstrasse ist für die Betreuung der Langzeitarbeitslosen nicht die BA zuständig sondern Neue Wege; Beiträge zu Neue Wege finden Sie auf diesem blog unter : http://ffduseh.wordpress.com/category/neue-wege/feed/bzw.: http://ffduseh.wordpress.com/category/neue-wege/   Kritisch zum sogenannten Zweiten Arbeitsmarkt Evangelische Jugendsozialarbeit Bayern

Eigenbetrieb “Neue Wege” geht in die Fläche

Der Eigenbetrieb “Neue Wege” , im Kreis Bergstrasse u.a. zuständig für die Betreuung von Langzeitarbeitslosen, will nach übereinstimmenden Berichten von echo online und morgenweb vom 07.5.2010 mit seiner sogenannten Einstiegsoffensive künftig an mehr Standorten im Kreis präsent sein. Bisher betreibt Neue Wege in eigener Regie sogenannte Jobcenter in Heppenheim, Viernheim, Mörlenbach und Bürstadt. An jedem der 4 Standorte standen schon bisher je 40 Plätze für das 8 wöchige Training zur Verfügung, in dessen Verluaf  Neu-”Kunden” für die Suche nach einem Arbeitsplatz fit gemacht werden sollen. An vier Tagen in der Woche kommen nach Angaben des morgenweb bei der Einstiegsoffensive Langzeitarbeitslose jeweils drei Stunden lang in Kleingruppen zusammen und bemühten sich intensiv um eine neue Stelle. Sie sichteten Jobangebote, erstellten Bewerbungsunterlagen und fänden heraus, welche Qualifikation ihnen vielleicht noch fehle. Unterstützt würden sie dabei von zwei Fallmanagern.

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Veröffentlicht in einstiegsoffensive, hartz_IV_etc, heppenheim, neue wege, optionskommunen. Kommentare deaktiviert
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