Samstag: 25.02.2012 14:00 h : Waldspaziergang zum projektierten Bürgerwindpark HeiKe

Drei Ortsverbände der GRÜNEN (Heppenheim, Bensheim und Lautertal) haben für Samstag, 25. Februar 2012 um 14:00 Uhr zu einem gemeinsamen Waldspaziergang zum Projektgebiet “Bürgerwindpark HeiKe” eingeladen. Dabei soll das Bürgerwindpark-Konzept vorgestellt werden und eine Ortsbesichtigung des Planungsraumes erfolgen.

Der Windenergieexperte Jürgen Simon, der den Standort bereits untersucht hat, wird das Projekt vorstellen.

Treffpunkt: Goldbrunnen  in Ober-Hambach (Nähe Grillplatz) oder für alle, die aus Lautertal kommen, das Dorfgemeinschaftshaus Schannenbach.

Der Abschluss der Veranstaltung wird in der Gaststätte “Gasthaus zum Odenwald ” (Lautertal-Ortsteil Schannenbach) stattfinden.


quelle: http://www.energiestark.de/

Wegweiser:  (>>>  zum parkplatz goldbrunnen


mehr zum Projekt bei echo- onlineWer-auf-Windrad-schaut-der-soll-Nutzen-haben   und   netpure


zur vorgeschichte    http://ffduseh.wordpress.com/category/windparks_-heppenheim/feed


Wie hr – online am 27.02.2012 berichtet hat die hessische Landesregierung am Wochenende den Weg für die Umsetzung der geplanten Energiewende frei gemacht. Das Kabinett hat nach HR – Informationen einen entsprechenden Gesetzentwurf von Umweltministerin Puttlich gebilligt, der im Mai in den Landtag eingebracht werden soll. Als Ziel sei festgelegt worden, dass Strom und Wärme im Land bis 2050 nur noch aus erneuerbaren Quellen stammen sollen. Wie im Energiegipfel vereinbart, würden zwei Prozent der Landesfläche als Vorrangfläche für den Ausbau der Windkraft vorgesehen. Weiter verpflichte sich das Land zur energetischen Sanierung eigener Liegenschaften und wolle Anreize schaffen, damit die Sanierungsquote der Gebäude insgesamt auf zweieinhalb bis drei Prozent gesteigert werden könne.

quelle und mehr: hr-online_dokument_44118184


   Laut echo online vom 26.02.2012 ( echo-online: Technische-Fragen-sind-geklaert)  stiess die Einladung der Grünen zum Waldspaziergang auf ein breites Echo.

Die Zeitung spricht von 500 Teilnehmern beim Marsch auf den Kesselberg. Die Befürworter seien in der Überzahl gewesen, doch es habe auch kritische Stimmen gegeben. Die Vorstellungen der Energiegenossenschaft gehen laut Echo dahin bis zu   5 Windräder zu errichten, die eine Leistung von je drei Megawatt erbringen sollten. Gerechnet werde mit Windgeschwindigkeiten von durchschnittlich sechs Metern pro Sekunde, was einen wirtschaftlichen Betrieb erlaube. Bei einer Laufzeit von 30 Jahren würden sich die Investitionen nach 20 Jahren amortisieren. Volllastbetrieb sei an 2500 Stunden im Jahr möglich. Während der Aufbauarbeiten müssten pro Rotor 5000 Quadratmeter Wald gerodet werden. Danach könnten 2500 Quadratmeter wieder aufgeforstet werden. Die Windrotoren sollen bis zu 200 Meter in den Himmel ragen. Der Abstand zu den nächsten Häusern müsse mindestens 750 Meter sein. Die Fragen, wie die großen Bauteile in den Wald transportiert werden und wie der Strom in das Leitungsnetz gelangt, seien geklärt. Die Stromkabel würden unter die Erde verlegt. Bauingenieur Jürgen Simon von der Energiegenossenschaft Starkenburg habe daran erinnert , dass beim Bau des Sendemastes auf dem benachbarten Krehberg schon vor Jahren vergleichbare Probleme gelöst wurden. Vertreter der Energiegenosschaft wiesen laut ECHO darauf hin, dass die Bürger vom Projekt profitieren könnten durch eine finanzielle Beteiligung und die Kommune ( die geplanten Anlagen liegen alle auf Heppenheimer Gebiet) durch Pachtzahlungen. Der Eingriff in ein intaktes Waldgebiet wird von den Planern als vertretbar angesehen. Beim ersten Stopp der Wandergruppe stellte sich zudem heraus, dass gerade auf der Kuppe des 531 Meter hohen Kesselbergs keine großen Buchen, sondern nur halbwüchsige Bäume stehen. Dezentrale Windanlagen, die auf einige Standorte konzentriert werden, so der Bauingenierur Jürgen Simon, seien die effektivste Form, die Energiewende zu gestalten.


ausserdem bei echo online:

echo-online: Buergerwindpark, Energiegenossenschaft macht Druck     und

echo-online: Landrat will einen Pakt derVernunft


03. März 2012

Hechler: „Werbetrommel für Windenergie rühren

In einer Presseerklärung vom 03.03.2012 wirft die Vorsitzende der SPD Kreistagsfraktion der schwarz-gelben Kreiskoalititon vor, dass sie den Ausbau der Windenergie im Kreis nicht offensiv vorantreibe sondern eher bremse. In diesem Zusammenhang weist sie darauf hin, dass im Entwurf des Regionalplans Rhein – Neckar nur 0,7 Prozent der Kreisfläche für die Nutzung der Windenergie vorgesehen seien.

…..Die SPD fordere…die Kreisspitze und vor allem die Grünen im Kreis auf, für die Akzeptanz von Windenergie zu werben und die Kriterien so zu überarbeiten, dass das Zwei-Prozent-Ziel an Vorrangflächen auch im Landkreis Bergstraße erreicht wird.

http://www.echo-online.de/region/bergstrasse/kreis/Hechler-Werbetrommel-fuer-Windenergie-ruehren;art1145,2676383


aus “Einheitlicher Regionalplan Rhein – Neckar 2020” (Potitionspapier der Umweltverbände BUND, Umweltforum, Nabu)

Bei der Ausweisung von Vorranggebieten für Windkraftanlagen bestehen in der Region unter
Berücksichtigung des Naturschutzes und der Siedlungsstruktur noch Flächenpotenziale.
Bislang wurde die Nutzung der Windenergie in der Region Rhein-Neckar stark vernachlässigt.

http://www.bund-rhein-neckar-odenwald.de/start/themen-projekte/regionalplan-2020/


 

 

 

08.09.2011 _ gute Gründe für Bürgerwindräder auf dem Kesselberg

Die Energiegenossenschaft Starkenburg auf ihrer Internetseite:

„Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.“ Gemäß dieser alten Fußballerweisheit wollen wir die Windkraftnutzung in der Region mit einem neuen Projekt voranbringen. Nachdem die Finanzierung von WindSTARK1 abgeschlossen ist, der Bau planmäßig voranschreitet und die Anlage bis Ende 2011 laufen soll, lassen wir unseren Blick nun zu weiteren windigen Wipfeln schweifen.
Der Heppenheimer Kesselberg ist ein nachweislich guter Standort für die Windenergienutzung in der Region. Wie Voruntersuchen belegen, könnten hier drei Windräder mit einem voraussichtlichen Stromertrag von über 15  Millionen Kilowattstunden pro Jahr errichtet werden. Damit wäre der Strombedarf von 11.000 Menschen – das sind rund 40% der Heppenheimer Bevölkerung – allein aus regenerativen Quellen zu decken. Das CO2-Minderungspotential liegt bei über 8.000 Tonnen/Jahr.

Mehr Klimaschutz, größere Versorgungssicherheit, hohe regionale Wertschöpfung – es gibt gute Gründe für Bürgerwindräder auf dem Kesselberg.

Am Donnerstag, 08.09.2011 wird die Energiegenossenschaft Starkenburg zu diesem Thema eine Informationsveranstaltung in Heppenheim durchführen, zu der wir hiermit alle interessierten Bürger herzlich einladen.

Veranstaltungsort: Gaststätte „Kupferkessel“; Heppenheim; Graben 5 (Beginn 19:00 Uhr)

quelle : http://www.energiestark.de/  


mehr zum thema: http://www.ffduseh.wordpress.com/category/windparks_heppenheim/feed/


Ethikkommission hält Atomausstieg innerhalb eines Jahrzehnts für machbar

Die Ethik-Kommission Sichere Energieversorgung übergab am 30.5.2011 ihre Empfehlungen an die Bundesregierung; Auszug:

 

Die Ethik-Kommission ist der festen Überzeugung, dass der Ausstieg aus der Nutzung der Kern-energie innerhalb eines Jahrzehntes mittels der hier vorgestellten Maßnahmen zur Energie-wende abgeschlossen werden kann. Dieses Ziel und die notwendigen Maßnahmen sollte sich die Gesellschaft verbindlich vornehmen. Nur auf der Basis einer eindeutigen zeitlichen Zielset-zung können die notwendigen Planungs- und Investitionsentscheidungen getroffen werden.

Für Politik und Gesellschaft ist es eine große Herausforderung, das Gemeinschaftswerk „Ener-giezukunft Deutschlands„, das mit schwierigen Entscheidungen und Belastungen, aber auch mit besonderen Chancen verbunden ist, innerhalb eines Jahrzehnts zu realisieren.

Dieses Ziel setzt ein konsequentes, zielorientiertes und politisch wirksames Monitoring (Analy-se, Bewertung, Handlungsempfehlung) voraus, zu dem der Bericht Vorgehen und Institutionen näher beschreibt.

Die Ethik-Kommission schlägt vor, umgehend das Amt eines unabhängigen Parlamentarischen Beauftragten für die Energiewende beim Deutschen Bundestag einzurichten und ein Nationa-les Forum Energiewende zu schaffen. Fortschritte müssen durch den Parlamentarischen Beauf-tragten für die Energiewende im Monitoring-Prozess jährlich überprüft werden.

Die Ethik-Kommission macht diesen Vorschlag in dem Verständnis, dass die Bundesregierung Konsequenzen für ein möglichst wirkungsstarkes und zielgerichtetes Handeln in der Energie-wende und für eine effiziente Zusammenarbeit mit den Ländern zieht. Die Energiewende ist organisatorisch eine äußerst anspruchsvolle Aufgabe, für die ein umfassendes Projektmana-gement erforderlich ist, das die Politik besonders herausfordert.

Der Ausstieg ist nötig und wird empfohlen, um Risiken, die von der Kernkraft in Deutschland ausgehen, in Zukunft auszuschließen. Er ist möglich, weil es risikoärmere Alternativen gibt. Der Ausstieg soll so gestaltet werden, dass die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie und des Wirt-schaftsstandortes nicht gefährdet wird. Durch Wissenschaft und Forschung, technologische Entwicklungen sowie die unternehmerische Initiative zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle einer nachhaltigen Wirtschaft verfügt Deutschland über Alternativen: Stromerzeugung aus Wind, Sonne, Wasser, Geothermie, Biomasse, die effizientere Nutzung und gesteigerte Pro-duktivität von Energie sowie klimagerecht eingesetzte fossile Energieträger. Auch veränderte Lebensstile der Menschen helfen Energie einzusparen, wenn diese die Natur respektieren und als Grundlage der Schöpfung erhalten.

Der „Ausstieg„ bedeutet zunächst, Atomkraftwerke vom Netz zu nehmen. Der Ethik-Kommission ist aber bewusst, dass die Atomkraftwerke nach diesem Zeitpunkt noch auf lange Zeit intensive Arbeiten von der Sicherung bis hin zum Rückbau erfordern.

quelle und mehr: http://www.bundesregierung.de/nn_774/Content/DE/Artikel/2011/05/2011-05-30-bericht-ethikkommission.html

 

Das Elektro Auto ist nicht öko (SWR.contra: audio on demand)

ARD Themenwoche “Der mobile Mensch

Das Elektroauto ist nicht öko,

behauptet der Schweizer Maschinenbau-Professor Lino Guzella. Er ist überzeugt: E-Autos sind zu wenig umweltfreundlich und viel zu teuer; der Verbrennungsmotor bleibe vorerst unschlagbar.

mehr dazu bei swr contra

Energiesparen muss sich rechnen.

Auf der Seite http://www.energiespar-rechner.de/ finden Sie dazu eine Menge Anregungen und Rechner, die bei der Planung einer Investition recht hilfreich sein können: 

 


Photovoltaik-Anlagen

Lohnt die Investition in eine Photovoltaik-Anlage?

Solarthermie

Lohnt eine thermische Solaranlage?

Elektro-Großgeräte

Lohnt die Anschaffung eines sparsameren Elektrogeräts?
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