ökologische fussabdrücke

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Energie als wesentliches Element

des Footprints

zitat aus:  http://www.footprint.at/index.php?id=3858

Etwas mehr als die Hälfte des Ökologischen Fußabdruckes gehen auf die eine oder andere Art auf den Energieverbrauch zurück.

Dabei kann Fläche direkt oder indirekt beansprucht werden

Direkt: Wasserkraftwerke bedecken Fläche, Holz braucht Wald-Fläche, Biomasse braucht Felder, sogar Windparks beanspruchen ein wenig Fläche.

Indirekt: Fossile Energieträger setzen bei der Verbrennung CO2 frei. Das darf sich nicht beliebig in der Atmosphäre anreichern ( Treibhauseffekt und Klimawandel) muß also wieder gebunden werden.
Dies geschieht in den Meeren, Wäldern und Felder, – braucht also wiederum Fläche. – Mehr übrigens, als auf der Welt heute vorhanden ist. (Deswegen auch der Anstieg des CO2 in der Atmosphäre, was nicht sein darf,  deshalb auch die Notwendigkeit, die Verbrennung fossiler Energie-Träger dramatisch zu reduzieren.) 

Auch Atom-Energie hat einen Footprint, der sich aus den verwüsteten Landstrichen des Uranabbaus, den Folgen der Verstrahlungen entlang der Prozesskette bis hin zu den enormen Mengen an Stahl und Beton bei der Errichtung und Endlagerung zusammensetzen.

Der spezifische Footprint der verschiedenen Formen der Energie-Bereitstellung ist äußerst unterschiedlich und noch kaum systematisch untersucht.  Als grobe Näherung kann folgende Tabelle dienen:

Spezifischer Energiefußabdruck  GJ/gha*a  gm²/kWh     
Wasserkraft  1.000  0,358     
Kohle  55  6,540     
Flüssige Erdölprodukte  71  5,070     
Erdgas  93  3,870     
Photovoltaik Elektrizität  4.400  0,082     
Sonnenkollektoren (Warmwasser)  12.000  0,030     
Windenergie  9.000  0,040     
Geothermie  30  12,000c)     
Miscanthus  254  1,420     
Ethanol  100  3,590     
Nuklearenergie (thermisch)  71  5,070     
sonstige  100  3,590     
Mittelwert Wind, PV, Geothermie  4500  0,080     
         
c)dürfte sich um bodennahe (Solar)-Geothermie handeln         
         
Quellen: fossil, nuklear: ICLEI, Wackernagel         
et. al., 1999         
erneuerbare: EAI, 2002         
Geothermie:   ” target=”_blank” >www.infinitepower.org/resoverview.htm       
         
         
         
         

Gerade bei der Energie-Erzeugung ist auch die CO2-Emmission ein wichtiger Wert, der sich stark auf den Footprint niederschlägt.

Von überragender Bedeutung aber ist die Netto Energie-Bilanz. So etwa wäre ein Bio-Treibstoff, der während der gesamten Kette seiner Erzeugung mehr (fossile) Energie verbraucht, als er in der Folge liefern kann, ein völlig sinnloses, Energie- und Footprint-verschwendendes Produkt. Mehr dazu unter Solarität  (link)

einen rechner für die berechnung eures ganz persönlichen  footprints findet ihr unter : http://www.mein-fussabdruck.at/footprint/question/wohnen  

siehe auch http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/kunden-sollen-klima-retten/    angebot der deutschen bahn an grosskunden

 

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