DGB : Leiharbeit hemmt die Integration

aus einer Presseerklärung des DGB Bergstrasse

DGB: Leiharbeit hemmt die Integration. Einer  Studie zufolge leiden Migranten unter besonders unter prekären Arbeitsverhältnissen

Der Deutsche Gewerkschaftsbund Bergstraße weist anlässlich einer Studie auf die Leiharbeit als Hemmnis zur Integration von Migranten hin. Der DGB fordert daher die Unternehmer im Kreis Bergstraße auf, Leiharbeit allenfalls in Ausnahmesituationen anzuwenden. Gepriesen, als Überbrückungsinstrument, als Einstieg in die Festanstellung für Arbeitslose und als Integrationshilfe für Menschen mit Migrationshintergrund ist sie bei deutschen Unternehmen besonders im vergangenen Jahrzehnt beliebt. Doch eine kürzlich veröffentlichte Studie der Otto-Brenner-Stiftung zieht eine vernichtende Bilanz. Eine Soziologin hat in den vergangenen 15 Monaten 116 Interviews mit Leiharbeitern, Verleihern und Entleihern geführt, hauptsächlich aus der Branche der Hilfsarbeiter, also gering qualifizierter Leiharbeiter, die bei Engpässen schnell einspringen müssen. Dabei sprach sie vor allem über die Integrationswirkung der Leiharbeit – Ergebnis: Zeitarbeit hemmt die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund, verhindert soziale Kontakte und fördert die Diskriminierung. Da so das Ergebnis der Studie, Leiharbeiter oft wöchentlich die Arbeitsstelle wechseln, lernen sie zwar stetig neue Kollegen kennen, können davon aber nicht profitieren, so die Studie. Im Gegenteil: Die Zeit reiche nicht aus, um ernsthafte soziale Kontakte zu knüpfen. Dazu komme, dass sich Stammbelegschaften durch die billigen und flexiblen Leiharbeiter häufig unter Druck gesetzt fühlten. Leiharbeiter könnten so leicht Opfer von Mobbing oder rassistischen Anfeindungen werden. Besonders Leiharbeiter mit Migrationshintergrund würden so schnell zu Einzelgängern. Sprachprobleme täten ein Übriges. Leiharbeiter gerieten so in eine Abwärtsspirale und würden sozial, wirtschaftlich und politisch ausgeschlossen. “Die Entleiher müssen viel stärker in die Pflicht genommen werden”, der Deutsche Gewerkschaftsbund. Sie müssten bessere Bedingungen insbesondere für Leiharbeiter mit Migrationshintergrund schaffen. Die Politik muß den aus den Fugen geratenen Arbeitsmarkt wieder stärker kontrollieren und branchenübergreifend für gleiche Löhne und gleiche Behandlung der Leiharbeiter gegenüber der Stammbelegschaft sorgen, so Franz Beiwinkel, Vorsitzender des DGB Bergstraße.

zum download der studie:

http://www.otto-brenner-shop.de/uploads/tx_mplightshop/AH69_Leiharbeit_WEB.pdf

siehe auch : http://www.otto-brenner-stiftung.de/otto-brenner-stiftung/aktuelles/integrationshemmnis-leiharbeit-auswirkungen-von-leiharbeit-auf-menschen-mit-migrationshintergrund.html

 

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(K)eine Bühne für Thilo Sarrazin

Am 30. Juni 2011 planen die Wirtschaftsjunioren Rhein-Neckar im Mannheimer Rosengarten eine Veranstaltung in der Reihe „Klartext“. Dazu haben sie Thilo Sarrazin eingeladen.

Eine Intiative kritisiert dieses Vorhaben und sammelt dagegen Unterschriften im Netz, ausserdem soll eine Anzeige in der Lokalpresse geschaltet werden.

Der Aufruf der Intiative beginnt mit den Worten: Niemand will Herrn Sarrazin sein grundgesetzlich verbrieftes Recht auf freie Meinungsäußerung absprechen. Aber so wie wir in dieser von Migration geprägten Stadt eine gute Tradition gegen Rechts haben, sollten wir angesichts dieser Einladung auch Klartext sprechen. Mannheim hat sein Ziel in der Integrationspolitik mit „Toleranz bewahren und zusammen leben“ überschrieben. Integration ist Arbeit und Handausstrecken und findet täglich in den Vierteln Mannheims statt. Migranten bereichern maßgeblich Kultur und Wirtschaft nicht nur der Quadratestadt……………..mehr bei: http://www.openpetition.de/petition/online/keine-buehne-fuer-salonrassismus-in-mannheim


mehr zu srrazins thesen auf diesem blog unter: http://ffduseh.wordpress.com/2011/01/09/forscherteam-der-hu-uberpruft-die-thesen-thilo-sarrazins/


siehe auch unserern themenschwerpunkt: flucht migration,multikulti    http://ffduseh.wordpress.com/category/fluchtmigrationmultikulti/feed/


Medizinische Versorgung für Menschen ohne Papiere

Den folgenden Text haben wir auf der Internet-Seite der Bundesärztekammer gefunden.
http://www.bundesaerztekammer.de/page.asp?his=3.71.8899.8975.9053


Europäische Erklärung zur medizinischen Versorgung für Menschen ohne Papiere
Ende März Übergabe im EU-Parlament
Berlin, 28.02.2011

Mit Hilfe der „Europäische Erklärung“ machen Beschäftigte im Gesundheitswesen auf die tagtäglichen Menschenrechtsverletzungen beim Zugang zur Gesundheitsversorgung aufmerksam, die Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigung permanent erleben. Seit der europaweiten Veröffentlichung haben über 6000 Gesundheitsorganisationen, MitarbeiterInnen des Gesundheitswesen und BürgerInnen die Erklärung unterschrieben. Zu den Unterzeichnern gehört u.a. der Vorstand der Bundesärztekammer, dem die Präsidentinnen und Präsidenten aller Ärztekammern angehören.

In den meisten Ländern der Europäischen Union haben Menschen ohne Aufenthaltstitel erhebliche Probleme, Zugang zu adäquater Gesundheitsversorgung zu erhalten. Restriktive Gesetzgebungen, administrative Barrieren und die häufig anzutreffende Diskriminierung der Betroffenen in Einrichtungen des Gesundheitswesens halten viele Menschen ohne Papiere davon ab, sich im Krankheitsfall behandeln zu lassen. Hinzu kommen die Ängste der irregulären MigrantInnen, entdeckt und abgeschoben zu werden. Diese halten sie davon ab, notwendige medizinische Hilfen in Anspruch zu nehmen.

Ärzte der Welt engagiert sich schon seit langem für einen gleichberechtigten Zugang für Menschen ohne Papiere zur medizinischen Versorgung. Mit der Petition setzt Ärzte der Welt und das europäische HUMA-Netzwerk ein eindeutiges Zeichen und fordert alle Personen, die im Gesundheitswesen arbeiten auf, die Erklärung zu unterzeichnen.

Die Petition wurde neben der Bundesärztekammer schon von zahlreichen anderen Verbänden, Organisationen und Einzelpersonen unterzeichnet, u.a. von Tom Königs, MdB (Bündnis 90/ Die Grünen, Vorsitzender des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe) und Dr. Monika Hauser, Alternative Nobelpreisträgerin 2008, sowie PRO ASYL, IPPNW und VDÄÄ.

Noch bis zum Mitte März sind alle Gesundheitsberufe aufgerufen, die Europäische Erklärung zu unterschrieben und weiterzuverteilen und sich damit für die bessere Versorgung von irregulären MigrantInnen einzusetzen. Die Erklärung wird dann von den beteiligten Initiatoren in den jeweiligen Heimatländern an die GesundheitsministerInnen übergeben. Des Weiteren findet am 22. März 2011 eine Übergabe der Petition im Europäischen Parlament statt.

Mehr Informationen zur Europäischen Erklärung:  http://www.huma-network.org/averroes_de/Petitions/Europaeische-Erklaerung-zum-freien-Zugang-zur-medizinischen-Versorgung-fuer-Menschen-ohne-Papiere


siehe auch  illegalität (jesuiten flüchtlingsdienst) und barmherzigkeit (bischofskonferenz)   und : taz: papierlose bekommen rechte und wikipedia, illegale einwanderung und patienten dritter klasse zum beraterhandbuch illegalität : http://www.caritas.de/47009.html


2010-03-12 Mina-rette sich wer kann?

Vom Neben zum Miteinander

Wie Integration und Beteiligung gelingen kann

Workshop im Haus am Maiberg

12. + 13.3. 2010

unter anderem mit Leila Haas vom Theater Membran

mehr dazu : pdf

lies auch: zeit zu bleiben

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Jung, muslimisch,arbeitslos

Eine Sendung von tachelses TV

Phoenix strahlt die Debatte am 28. Februar um 13 und um 22.30 Uhr aus.

siehe auch flyer zur sendung

siehe auch tacheles tv

zur vorangegangenen Sendung

artikel auf diesem blog

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