Hessischer Friedenspreis geht an den Palästinenser Ismail Khatib

Erstmals geht der Hessische Friedenspreis nach Palästina. Preisträger Ismail Khatib erinnerte in Wiesbaden an seinen toten Sohn: Dessen Spenderorgane schenkten fünf Kindern im Feindesland Israel das Leben.
In einer bewegenden Feier ist der Palästinenser Ismail Khatib mit dem Hessischen Friedenspreis 2010 geehrt worden. Der gelernte Automechaniker Khatib sprach in Wiesbaden über seinen Sohn Ahmed, der 2005 im Alter von elf Jahren von israelischen Soldaten erschossen worden war. „Seine einzige Schuld war das Spielen auf offener Straße gewesen.“ Der 44 Jahre alte Khatib und seine Frau hatte sich damals entschlossen, Ahmeds Organe für israelische Kinder zu spenden und so ein Zeichen des Friedens zu setzen.

Das Friedenspreis-Kuratorium würdigte dies am Mittwoch als eine „einzigartige, persönlich schwer errungene Tat“ im seit Jahrzehnten andauernden Nahost-Konflikt. Der Friedenspreis ist mit 25.000 Euro dotiert, er wird seit 1994 von der Albert-Osswald-Stiftung vergeben.

quelle und mehr:  FAZ    trailer zum film: das herz von jenin : http://www.youtube.com/watch?v=cKMIBNepebA&feature=related

 

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