“……..In den Kriegen des 20. Jahrhunderts haben sich die Medien mit den Waffen entwickelt. Drahtlose Nachrichtenübertragung und Luftbildfotografie im I. Weltkrieg, Stereo-Ton und elektronische Kamera im II. Weltkrieg sind bald darauf Teil der Unterhaltungsindustrie geworden. Der Vietnam-Krieg war in den Medien so gegenwärtig wie kein Krieg zuvor, weil es mit der Übermittlung der Bilder über Satellit möglich wurde, Frontberichte ein paar Stunden oder sogar nur Minuten nach der Aufnahme weltweit im Fernsehen auszustrahlen.
Im Irak-Krieg 1992 fiel die Kriegsführung scheinbar schon mit der Berichterstattung zusammen: Im zivilen Fernsehen wurden Bilder gezeigt, die kurz zuvor noch auf militärischen Kontroll-Monitoren zu sehen waren. Mittlerweile liefern Dienststellen der US-Armee komplette Datensätze für Computerspiele. Virtuelle Wüstenlandschaften mit Betonpisten und Strommasten prägen heute Kinder und Jugendliche wie früher einmal die Tunnel und Bergdörfer von Spielzeug-Eisenbahnen.Serious Games. Krieg – Medien – Kunst untersucht neben dem Einsatz immer neuer Medien zu Kriegszwecken die permanente Umwandlung von Kriegsbildern zu Unterhaltungsbildern und damit die Militarisierung der Imagination. Es geht darum, welche Bilder der Krieg erzeugt – und wie diese in der Kunst der Gegenwart aufgegriffen und gespiegelt werden. Beantwortet wird diese Frage in einem spannungsreichen Parcours von 23 internationalen Künstlerpositionen – Fotografien, Videos, Computerspiele, Bildteppiche, Gemälde und Rauminstallationen – auf den 1000 Quadratmetern des historischen Ausstellungsgebäudes der Mathildenhöhe Darmstadt. Eigens für das Wasserreservoir ist die Film- und Toninstallation Kriegstropen von Antje Ehmann & Harun Farocki entstanden, während in den zum Kinosaal umgewidmeten Bildhauerateliers des Museums Künstlerkolonie gleich nebenan permanent Harun Farockis Film Bilder der Welt und Inschrift des Krieges von 1988 zur Aufführung kommt und die Reflexion über Krieg, Medien und Kunst jenseits von Wikileaks und Tagesschau nochmals vertieft………….”quelle und mehr : http://www.mathildenhoehe.info/www/ausstellungen.html
“…….Daddelst du noch oder tötest du schon? Eine neue Ausstellung spürt dem Verhältnis von neuen Medien, Kunst und Krieg nach. “Serious Games” zeigt, wie sehr sich Entertainment und blutige Wirklichkeit einander immer weiter annähern – und dabei unser aller Bewusstsein militarisiert wird…..”mehr bei spiegel.de
SWR2 Forum Kampfzone Bildschirm –
Was bewirken Bilder von Krieg und Katastrophe? (audio on demand: mehr bei SWR 2 )
Es diskutieren: Dr. Ralf Beil, Direktor Museum Mathildenhöhe Darmstadt Harun Farocki, Videokünstler und Filmemacher, Berlin Mark Terkessidis, Publizist, Berlin Gesprächsleitung: Dietrich Brants……………
Mittwoch, 07.03. 2012
Film “Und dann der Regen” 19.30 Uhr Luxor-Filmpalast Bensheim, Berliner Ring 26
Mittwoch, 14.03.2012
Film “Zeit des Zorns” 19.30 Uhr Luxor-Filmpalast Bensheim, Berliner Ring 26
Mittwoch, 21.03.2012
Film “Erde und Asche” um 19.30 Uhr im Luxor-Filmpalast Bensheim, Berliner Ring 26
Mittwoch, 28.03.2012
Film “Benda Bilili” um 19.30 Uhr im Luxor-Filmpalast Bensheim, Berliner Ring 26
in Kooperation mit der Christoffel Blindenmission
http://nordsuedforumbensheim.wordpress.com
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Der österreichische Bühnendichter Johann Nepomuk Nestroy ist ein Satiriker und Wortakrobat von Weltrang. Da er seine nur schwer übersetzbaren Wortspiele im Wiener Dialekt verfasste, ist Nestroy allerdings außerhalb Österreichs kaum bekannt. Eigentlich soll der 1801 geborene Sohn eines Wiener Anwalts Jurist werden. Aber schon bald zieht es ihn zum Theater. Al […]
Es gibt Worte, die scheinen schon immer da gewesen zu sein. Und gleichzeitig wirken sie aktuell passend. Der Satz "Singe, wem Gesang gegeben" gehört dazu. Man möchte ihn manchem Bewerber in den aktuellen Casting-Shows entgegen werfen. Doch der Satz ist 200 Jahre alt. Ludwig Uhland hat ihn aufgeschrieben. Als Aphorismus, Vers oder Lied? Die Grenze i […]
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Dieses Fachbuch ist einzigartig, da es sich auf besondere Art und Weise erstmals mit der rechtlichen Lage, dem Forschungsstand und der Frage der Legitimation von Sanktionen auseinander. Ausgehend vom Themenfeld "Sanktionen" wird professions-spezifisch reflektiert, wie eine kritische, wissenschaftsbasierte Soziale Arbeit aussehen könnte...