Rollenspiele, Sprechchöre und Trillerpfeifen: Mit Aktionen vor mehreren Krankenhäusern haben die freien Hebammen in Berlin am Dienstag auf ihrem Streik aufmerksam gemacht. Rund 640 freie Geburtshelferinnen legten für zwei Tage die Arbeit nieder. «Wir müssen soviel verdienen, dass wir auf eine 40-Stunden-Woche kommen und davon leben können», sagte Ulrike von Haldenwang vom Berliner Hebammenverband. Prominente Unterstützung erhielten die Hebammen von der schwangeren SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles.
Bei den Aktionen am Dienstag hätten die Frauen unter anderem die Situation einer Schwangeren nachgespielt, die ohne Hebamme auskommen muss. Während des zweitägigen Streiks finden keine Hausgeburten, Beratungen oder Kurse statt. Freie Hebammen arbeiten nach Verbandsangaben bis zu 60 Stunden in der Woche. Im Schnitt kommen sie auf einen Stundenlohn von 7,50 Euro. «Als ersten Schritt» fordern die Geburtshelferinnen für jede Leistung 20 bis 30 Prozent mehr Geld.
video: http://www.tvbvideo.de/video/iLyROoafZxFm.html und: hebammenprotest auf facebook
Sie haben Fragen oder Anregungen zu ffduseh s weblog,
dann senden Sie uns eine email unter
webmasterffduseh@email.de


