2010-09-22 Ein Tag erschüttert die Welt …… / Veranstaltung der MenschenrechtsIntiative Bergstrasse

 
 programm als pdf: https://ffduseh.files.wordpress.com/2010/09/mib-programm-2010-2011.pdf


»Akt der Intoleranz
Religion: An der Bergstraße verurteilen Christen beider Konfessionen geplante Koranverbrennung – 68 Unterschriften unter Erklärung

KREIS BERGSTRASSE.  

Die für Samstag geplante Koranverbrennung hat viele Menschen empört, auch Christen an der Bergstraße. Fast alle Mitglieder aus dem katholischen Dekanatsrat Bergstraße-Mitte haben einer Erklärung zugestimmt, in der diese Ankündigung als »Akt der Intoleranz« verurteilt wird. Zu den Unterzeichnern gehören der stellvertretende Dekan, Pfarrer Norbert Eisert (Bensheim), und der stellvertretende Dekan aus dem evangelischen Dekanat, Pfarrer Hermann Birschel. Die Dekane Thomas Groß und Ulrike Scherf sind zurzeit in Urlaub. Am Rand des Vortrags von Bischof Joachim Wanke in der Heppenheimer Pfarrei »Erscheinung des Herrn« haben 68 Personen die Erklärung unterschrieben, darunter Pfarrer Herbert Schega (Erscheinung des Herrn), Diakon Peter Jakob (Sankt Peter, beide Heppenheim), Pfarrer Norbert Eisert, Mitarbeiter der Kirche und der ehemalige Pfarrer von Sankt Peter, Hermann-Josef Herd, sowie der Bundestagsabgeordnete Michael Meister (CDU).

http://www.echo-online.de/suedhessen/bergstrasse/kreis/-Akt-der-Intoleranz-;art1145,1185132


Osama, bitte beende die Gewalt!

Der Libyer Noman Benotman zählte einst zur erweiterten Qaida-Führung, 2002 sagte er sich vom Terror los. Heute ist er einer der weltweit einflussreichsten Entzauberer des Dschihadismus. Anlässlich des Jahrestags des 11. September 2001 schrieb er einen Brief an Osama Bin Laden. SPIEGEL ONLINE dokumentiert ihn.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,716910,00.html


Die TAZ berichtet über den beabsichtigten Bau eines islamischen Gemeindezentrums in Lower Manhattan nahe Ground Zero. Das Projekt ist  heftig umstritttenhttp://www.taz.de/1/politik/amerika/artikel/1/eine-kleine-moschee-in-manhattan/


New Yorker demonstrieren Solidarität mit Muslimen

Am Vorabend des 11. Septembers demonstrierten tausende New Yorker mit einer Kerzenwache ihre Solidarität mit Muslimen. Die Kundgebung fand am Freitagabend in der Nähe von Ground Zero statt, wo riesige Scheinwerfer die Silhouetten der zerstörten Zwillingstürme des World Trade Centers in den Himmel malten.

„Ich bin für Toleranz und Religionsfreiheit“, erklärte eine New Yorker Geschichtsprofessorin ihre Teilnahme an der Kerzenwache. „Intoleranz spielt nur El-Kaida in die Hand“, sagte Rosalyn Baxandale. Derweil unterhielten sich Polizisten in Zivil gut gelaunt mit den Demonstranten, verteilten Kinder Lichter, hielt eine Nonne ein Holzkreuz in der Hand.

Lisa Smith ärgerte sich über die konservative Tea Party und die Republikanerin Sarah Palin, die mit ihren Äußerungen gegen die Moschee „nur Hass geschürt“ hätten. „Verrückte Politiker in Alaska wollen uns unsere Stadtplanung vorschreiben“, sagte Smith. Dabei hätten die Behörden die Baupläne schon vor Monaten genehmigt.

 „Wir wohnen nur einen guten Kilometer von hier entfernt“, sagte Arthur Wasserman, US-Veteran des Zweiten Weltkrieges. „Wir haben die Tragödie von 9/11 erlebt, die Trauer, die Tränen.“ Gerade deshalb müsse die Moschee im Schatten von Ground Zero entstehen. „Wir sind Amerika. Wir stehen für Religionsfreiheit.“

Präsident Obama laut New York Times :

“This country stands for the proposition that all men and women are created equal, that they have certain inalienable rights,” Mr. Obama said. “And what that means is that if you could build a church on a site, you could build a synagogue on a site, if you could build a Hindu temple on a site, then you should be able to build a mosque on the site.”

http://www.nytimes.com/2010/09/11/us/politics/11obama.html?fta=y

 
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