buchtipp: Dennis Shirley, Reformpädagogik im Nationalsozialismus_

reformpädagogik im nationalsozialismus

Die detaillierte Fallstudie beschreibt die Leitung der Odenwaldschule nach der Machtergreifung 1933 und analysiert den Konflikt zwischen Paul Geheeb und den Nationalsozialisten.

Die Odenwaldschule in Oberhambach gehört bis heute zu den interessanten Modellschulen einer „Pädagogik vom Kinde aus“. Sie erlebte in den 1920er Jahren eine Blütezeit und war eines der Vorzeigeobjekte der internationalen Reformschul-Bewegung. Das große Ansehen der Schule bei liberalen Bewunderern verschärfte die Ressentiments der Nationalsozialisten.
Der Band beschreibt die Leitung der Odenwaldschule durch Paul Geheeb nach der Machtergreifung der Nazis 1933 und analysiert die sich daraus ergebende Situation. Er schildert den Konflikt zwischen Geheeb und den Nazis, die Spaltung der Odenwaldschule und das spätere Schicksal der „Gemeinschaft der Odenwaldschule“ und der „Ecole d’Humanité“.
Die detaillierte Fallstudie – die bislang umfassendste über die Reaktionen eines Schulleiters auf die pädagogischen Veränderungen durch die Nazis – eröffnet weiterreichende Fragen zur Pädagogik im Nationalsozialismus. Sie ist ein Beitrag zur Debatte darüber, inwieweit deutsche Reformpädagogen Einmischungen der Nazis in die Erziehung gefördert oder abgelehnt haben.

quelle und mehr :  beltz-verlagsgruppe

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