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aus unserer Reihe zum Brüder Grimm Jahr 2013

Sleeping beauty

fairy tale by the Brothers Grimm – KHM 050

In times past there lived a king and queen, who said to each other every day of their lives, “Would that we had a child!” and yet they had none. But it happened once that when the queen was bathing, there came a frog out of the water, and he squatted on the ground, and said to her, “Thy wish shall be fulfilled; before a year has gone by, thou shalt bring a daughter into the world.”

http://www.grimmstories.com/en/grimm_fairy-tales/sleeping_beauty

Doornroosje

Een sprookje van de gebroeders Grimm – KHM 050

In oeroude tijden leefden er eens een koning en een koningin, die zeiden elke dag tegen elkaar: “hadden we maar een kindje!” en ze kregen er maar geen. Maar eens op een keer, toen de koningin juist in bad was, kwam er een kikker uit de vijver naar het land gekropen en hij ging naar de koningin toe en zei: “Uw wens zal vervuld worden; voor het jaar om is, zult u een dochtertje krijgen.”

http://www.grimmstories.com/nl/grimm_sprookjes/doornroosje

La Belle au bois dormant

Un conte de fées des frères Grimm – KHM 050

Il était une fois un roi et une reine. Chaque jour ils se disaient :
– Ah ! si seulement nous avions un enfant.
Mais d’enfant, point. Un jour que la reine était au bain, une grenouille bondit hors de l’eau et lui dit:
– Ton voeu sera exaucé. Avant qu’une année ne soit passée, tu mettras une fillette au monde.

http://www.grimmstories.com/fr/grimm_contes/la_belle_au_bois_dormant

Rosaspina

Una fiaba dei fratelli Grimm – KHM 050

C’era una volta un re e una regina che ogni giorno dicevano: „Ah, se avessimo un bambino!“ Ma il bambino non veniva mai. Un giorno, mentre la regina faceva il bagno, ecco che un gambero saltò fuori dall’acqua e le disse: „Il tuo desiderio sarà esaudito: darai alla luce una bambina.“

La profezia del gambero si avverò e la regina partorì una bimba così bella che il re non stava più nella pelle dalla gioia e ordinò una gran festa. Non invitò soltanto i suoi parenti, amici e conoscenti, ma anche le fate perché‚ fossero benevole e propizie alla neonata. Nel suo regno ve n’erano tredici, ma siccome egli possedeva soltanto dodici piatti d’oro per il pranzo, dovette rinunciare a invitarne una.

La Bella Durmiente
Un cuento de hadas de los hermanos Grimm – KHM 050

Hace muchos años vivían un rey y una reina quienes cada día decían: „¡Ah, si al menos tuviéramos un hijo!“ Pero el hijo no llegaba. Sin embargo, una vez que la reina tomaba un baño, una rana saltó del agua a la tierra, y le dijo: „Tu deseo será realizado y antes de un año, tendrás una hija.“

http://www.grimmstories.com/es/grimm_cuentos/la_bella_durmiente_del_bosque

Śpiąca królewna
Bajki braci Grimm – KHM 050

Dawno temu żył sobie król i królowa, a zwykli oni byli codziennie mawiać: „Ach, gdybyśmy mięli dziecko“, lecz dziecko ciągle nie przychodziło na świat. Zdarzyło się raz, że gdy królowa siedziała w kąpieli , z wody na ląd wyskoczyła żaba i rzekła do niej: „Twoje życzenie spełni się. Nim minie rok, na świat wydasz córeczkę.“ Co żaba rzekła, to się też stało. Królowa urodziła córeczkę, a była ona tak piękna, że król nie posiadał się z radości i wydał wielką ucztę. Zaprosił nie tylko krewnych, przyjaciół i znajomych, lecz także mądre wróżki, aby sprzyjały dziecku i zadbały o jego szczęście. Było ich trzynaście w królestwie, lecz król miał tylko dwanaście złotych talerzy, z których miały jeść. Jedna musiała zostać więc w domu. Uczta była zaiste wspaniała, a gdy się już kończyła, mądre wróżki obdarowały dziecko cudownymi darami

http://www.grimmstories.com/pl/grimm_basnie/spiaca_krolewna

Tornerose
Et eventyr af Brødrene Grimm – KHM 050

For mange, mange år siden levede der en konge og dronning, og de sagde hver dag: “Bare vi dog havde et barn,” men de fik ingen. En dag, da dronningen var i bad, kom der en frø krybende hen til hende og sagde: “Dit ønske skal blive opfyldt. Inden et år skal du føde en datter.” Det gik, som frøen havde sagt. Dronningen fødte en datter, der var så smuk, at kongen blev ude af sig selv af glæde og besluttede at fejre en stor fest. Han indbød ikke blot sine venner og slægtninge, men også de vise feer, for at de skulle holde deres hånd over barnet. Der var tretten, men da han kun havde tolv

http://www.grimmstories.com/da/grimm_eventyr/tornerose

Dornröschen
Ein Märchen der Brüder Grimm – KHM 050

Vor Zeiten war ein König und eine Königin, die sprachen jeden Tag: „Ach, wenn wir doch ein Kind hätten!“ und kriegten immer keins. Da trug sich zu, als die Königin einmal im Bade sass, dass ein Frosch aus dem Wasser ans Land kroch und zu ihr sprach: „Dein Wunsch wird erfüllt werden, ehe ein Jahr vergeht, wirst du eine Tochter zur Welt bringen.“

http://www.grimmstories.com/de/grimm_maerchen/dornroschen

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gefunden bei wikipedia:

Dornröschen ist ein Märchen (ATU 410). Es steht in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm ab der Erstauflage von 1812 an Stelle 50 (KHM 50). Die französische Fassung, La belle au bois dormant (Die schlafende Schöne im Wald[1]) von Charles Perrault, erschien allerdings schon viel früher im Druck, nämlich 1697. Ludwig Bechstein übernahm es in sein Deutsches Märchenbuch als Das Dornröschen (1845 Nr. 63, 1853 Nr. 52).

Nach langem Warten wird einem König endlich eine Tochter geboren. Aus Freude darüber lädt er seine Untertanen zu einem Fest, darunter auch zwölf weise Frauen (Feen). Die dreizehnte, die aus Mangel an Geschirr nicht zur Taufe der neugeborenen Königstochter eingeladen worden war, belegt das Mädchen mit einem Fluch, dass es sich an seinem fünfzehnten Geburtstag an einer Spindel stechen und daran sterben solle. Eine der zwölf übrigen Feen, die an dem Fest teilnehmen durften, wandelt den Todesfluch in einen hundertjährigen Schlaf um, woraufhin der König alle Spindeln im Königreich verbrennen lässt.

Inhalt

An des Mädchens fünfzehntem Geburtstag erkundet es ein Turmzimmer, in dem es eine alte Frau beim Spinnen entdeckt. Die Prinzessin will es auch einmal versuchen und sticht sich mit der Spindel in den Finger. Sie fällt gemeinsam mit dem gesamten Hofstaat in einen tiefen Schlaf. Das Schloss wird mit einer undurchdringlichen Dornenhecke umringt, die sich nach hundert Jahren in Rosen verwandeln. Erst an diesem Tag gelingt es einem Prinzen, in den Turm zu gelangen, wo er die Königstochter wachküsst, woraufhin auch der Schlaf des Hofstaats beendet ist. Dornröschen und der Prinz heiraten.

Jacob Grimm notierte Dornröschen in der handschriftlichen Urfassung von Grimms Märchen (1810) nach Marie Hassenpflug. Wilhelm Grimm glich die Druckfassungen nach und nach an Perraults La belle au bois dormant (1697) an. Ihre Anmerkung erwähnt noch Basiles Version (die ihnen Clemens Brentano nahebrachte) und Brünhild. Zum Schlaf vergleichen sie Schneewittchen. Den Schluss der französischen und der italienischen Fassung fanden sie andernorts als Bruchstück Die Schwiegermutter wieder.

Der Stoff begegnet in seiner schriftlichen Fassung auch in zwei Werken des 14. Jahrhunderts, dem Roman de Perceforest (um 1330, altfranzösisch) und der Novelle Frayre de Joy e Sor de Plaser (um 1350, katalanisch), in denen das schlafende Mädchen geschwängert wird. Giambattista Basile nimmt in seinem Märchen Sonne, Mond und Talia (Pentameron, V,5) das vollständige Thema auf (s.a. II,8 Die kleine Sklavin), während bei Perrault die Schwangerschaft nicht mehr auftaucht.

„Dornröschen“ gilt manchen Forschern als eine entmythisierte Fassung der Figur der Brünhild (vergleiche die Nibelungensage). Zu beachten sind hier folgende Topoi: Das herangewachsene Mädchen wird (in der Sage von Wotan) mit dem „Schlafdorn“ (vergleiche die Spindel) gestochen und dadurch in einen langen Schlaf versetzt. Ihre Burg wird in der Sage von einem Feuerkranz (der „Waberlohe“ – vergleiche die rote Rosenhecke) gegen Zugang gesichert. Siegfried (vergleiche ‚ein Prinz‘) durchdringt sie dennoch und erweckt die Schlafende (vergleiche den andeutenden „Kuss“). Joachim Fernau interpretiert Dornröschen als die entschärfte und der sittlichen Moral der Zeit angepasste Fassung der Sage. [2]

Herkunft, Märchenforschung und Psychologie

Ein verwunschenes Schloss kommt auch in den „Kinder- und Hausmärchen“ KHM 62 Die Bienenkönigin, KHM 137 De drei schwatten Prinzessinnen, KHM 197 Die Kristallkugel, KHM 130a Der Soldat und der Schreiner, das Erwecken der Schlafenden in KHM 163 Der gläserne Sarg, KHM 82a Die drei Schwestern vor. Das Spinnen – als typisch weibliche Kunstfertigkeit – spielt in vielen Märchen eine Rolle (KHM 9, 14, 24, 49, 55, 65, 67, 79, 128, 156, 181, 179, 188).

Ausführliche und wichtige psychologische Deutungen finden sich bei Bruno Bettelheim (Kinder brauchen Märchen, 1975), Marie-Louise von Franz (Das Weibliche im Märchen, 1977) oder Eugen Drewermann (Dornröschen). Bettelheim interpretiert den Dornröschenschlaf als typisches Adoleszenz-Phänomen bei Mädchen und Jungen:

„Bei größeren Veränderungen im Leben wie bei der Adoleszenz sind für ein erfolgreiches Wachstum sowohl aktive wie geruhsame Perioden nötig. Zu einem Sich-nach-innen-Kehren, das nach außen wie Passivität (oder Verschlafenheit) wirkt, kommt es dann, wenn sich in dem Betreffenden innere Prozesse von solcher Wichtigkeit abspielen, dass er keine Energie mehr für nach außen gerichtete Aktivitäten aufbringt. (…) Der glückliche Ausgang gewährleistet dem Kind, dass es nicht dauernd im scheinbaren Nichtstun verhaftet bleiben wird.“

– Bettelheim: Kinder brauchen Märchen, S. 262

Laut Wilhelm Salber geht es bei Dornröschen um spielerisches Herausfordern geheimnisvoller Mächte. Um der Verlockung willen experimentiert man mit Unerhörtem, das man dann in einem Zwischenzustand halten will. Er vergleicht die Lebensgeschichte eines jungen Mädchens, das neugierig auch anrüchigen Anregungen nachgeht. Zwar entwickeln sich blühende Geschichten, doch bleibt sie vor der Verwirklichung stets im Drumherum stehen und erfährt immer ähnliche Verletzungen. [3]

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