Internet: Suchmaschinen nutzen ohne Spuren zu hinterlassen, geht das?

Kann man Suchmaschinen im Internet nutzen ohne dass die eigene IP – Adresse  gespeichert wird.  Ja, das kann man: Man kann zum Beispiel die META – Suchmaschine metager benutzen:

metagerlogo

wir zitieren aus den FAQ von metager:

……..51 ) Wie haltet ihr es eigentlich mit dem Datenschutz, wie lange wird bei euch was gespeichert?
Der Schutz persönlicher Daten ist uns so wichtig, dass wir alles, was dem zuwiderlaufen könnte, gar nicht erst machen: es gibt bei uns keine Cookies oder Session-IDs oder irgendetwas, was so etwas ermöglichen würde.

Was es bei jeder Suchmaschine gibt (und wogegen auch wir nichts tun können), das sind die bei den Abfragen mitgesendeten IP-Adressen. Auch dies können personenbezogene Daten sein. Darum speichern wir auch diese Adressen NICHT – und zwar überhaupt nicht, auch nicht tageweise, und schon gar nicht für Jahre. Sondern die IP-Adressen werden bereits, während Ihre Suche noch läuft, anonymisiert. Und sie werden in keinem Falle an andere, von MetaGer abgefragte Suchdienste weitergegeben.

Wie wir das im Einzelnen machen, und wie es jeder andere Suchmaschinen- und Webserverbetreiber ebenso tun kann, ist in einem Vortrag veröffentlicht: Vortrag am 9.10.2008 zur zweiten Fachtagung für Datenschutzbeauftragte an Hochschulen und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen. Nach unseren Erfahrungen kommt der Betrieb von Suchmaschinen sehr gut OHNE Speicherung von IP-Adressen aus.

Wenn Sie generell (unabhängig von MetaGer) ohne Speicherung Ihrer IP-Adresse im Internet surfen wollen, dann können Sie am einfachsten einen der freien und kostenlosen Proxies benutzen; unter http://www.freeproxies.org/list.htm finden sie z.B. eine umfangreiche Liste des FreeProxies.org Netzwerkes oder bei Speedtest.at. Da sich die kostenlosen Proxies über Werbung finanzieren, müssen sie mit störenden Werbeeinblendungen rechnen. Wenn Sie das vermeiden wollen, können einen der kommerziellen Proxy-Anonymisierungsdienste verwenden: wie z.B. www.findnot.com oder www.anonymizer.com. Hier können Sie, nach Tarifen gestaffelt, auch eine höhere Leistungsfähigkeit erwarten. Bei der Anonymisierung durch Proxies sind Sie gegenüber dem Betreiber des Dienstes allerdings nicht anonym – Sie müssen dem Betreiber also vertrauen, dass er Ihre Anonymität wahrt. Wenn Sie Ihre Anonymität noch weiter absichern wollen, dann können Sie Teilnehmer am Tor Netzwerk werden.

Vielleicht noch ein paar Worte zur Anonymität im Internet generell. Wir wollen hier nicht die Frage diskutieren, ob „Anonymität im Internet“ eher ein „moralisches Grundrecht“ oder eher ein „Übel“ ist – für beides gibt es Argumente. Aber Sie sollten wissen, dass Anonymität im Internet kein „entweder-oder“ Begriff ist. Es gibt (wie im richtigen Leben) immer nur mehr oder weniger Anonymität. Bei uns haben Sie mehr davon.

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Weiterführende Beiträge:

Wikipedia : Anonymität im Internet

blog: der preis des kostenlosen_wie facebook_u.a._ mit nutzerdaten milliarden verdienen

Wikipedia: Prism

 

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