Bunter Spaziergang in Weinheim…zur Nachahmung empfohlen

„Bunter Spaziergang“ in Weinheim
(heruntergeladen von der Internetseite der Stadt Weinheim)

Sie mussten sich warm anziehen – und am besten bunt: Trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt und dem Brückentag in den Ferien beteiligten sich mehr als 150 Personen am ersten „Bunten Spaziergang“ durch Weinheim.

Weinheims Oberbürgermeister Heiner Bernhard und die Organisatoren des neuen Bündnisses „Weinheim bleibt bunt“ zeigten sich mit der Resonanz auf die Premiere sehr zufrieden. „Ein sehr guter Auftakt“, freute sich der OB, der sich am Eingang der Fußgängerzone bei allen Teilnehmern bedankte.
Ab sofort soll es jeden ersten Montag im Monat „Bunte Montagsspaziergänge“ von der Stadthalle bis zur Fußgängerzone geben, den nächsten am Montag, 2. Februar – Start ist immer um 17.30 Uhr an der Stadthalle.
Die „Bunten Spaziergänge“ sind ein Beitrag des Bündnisses für ein „Buntes Weinheim“, das sich im November 2014 gegründet hat, um Weinheims offene und integrative Stadtgesellschaft zu beweisen. „Weinheims konstruktive Antwort auf PEGIDA und NPD“, so hatte es OB Bernhard am Vortag in seiner Neujahrsansprache beschrieben. Schon in der nächsten Woche trifft sich das Bündnis, um weitere Aktionen zu besprechen und Pläne zu schmieden.
Zu den Teilnehmern gehörten auch Mitglieder des Gemeinderates und der Weinheimer Landtagsabgeordnete Ulrich Sckerl (Grüne). Auch in Stuttgart war am Montagabend eine Kundgebung gegen PEGIDA angekündigt. „Weinheim ist da ganz an der Seite der Landeshauptstadt“, freute sich der MdL.
Angeschlossen hatten sich auch Teilnehmer aus benachbarten Bergstraßenkommunen, auch aus dem Nachbarland Hessen. „Wir wollen uns ein Beispiel nehmen und uns vor Ort ein Bild machen“, erklärte ein Teilnehmer aus Bensheim. Die Weinheimer Jugendgemeinderätin Frieda Fiedler, die zum Initiativkreis des Bündnisses „Weinheim bleibt bunt“ gehört, betonte abschließend, dass Gäste aus der Region bei den weiteren „Bunten Spaziergängen“ jederzeit herzlich willkommen sind. „Für die gemeinsame Sache bilden wir gerne eine große Gemeinschaft“, erklärte sie.
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