ffduseh – service: Prävention gegen Extremismus und Radikalisierung..wichtige Adressen

Prävention gegen Extremismus und Radikalisierung

Aussteigern sowie Eltern, Freunden oder Lehrern, denen eine Radikalisierung eines jungen Menschen auffällt, bietet das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge mit der Beratungsstelle Radikaliesierung   eine persönliche Beratung oder vermittelt Kontakte zu Selbsthilfegruppen und Spezialisten.

Telefon-Hotline: 0911 / 943 43 43 (Montag bis Freitag 9 bis 15 Uhr)
E-Mail: beratung@bamf.bund.de

Weitere Informationen, wie Sie eine Radikalisierung erkennen und was Sie tun können, hat das Bundesamt auf seiner Homepage zusammengestellt:
www.bamf.de

Hayat
Die Beratungsstelle „Hayat“ berät und begleitet Eltern, Angehörige und Betroffene in der Auseinandersetzung mit Islamismus und Ultranationalismus.

Telefon: 030 / 42018042
E-Mail: info@zentrum-demokratische-kultur.de

In Nordrhein-Westfalen informiert das Präventionsprogramm „Wegweiser“ über politischen Salafismus und bietet Betroffenen, Angehörigen und Freunden Hilfe.

Telefon: 0211 / 8712728
E-Mail: info@wegweiser.nrw.de
Internet: www.wegweiser.nrw.de

quelle: stern.tv Wie groß ist die Terrorgefahr in Deutschland?

Ansätze, Schwierigkeiten und Erfolge der Islamismusprävention in Deutschland – eine erste Bilanz

„Islamismusprävention in Deutschland kann sehr viel leisten, wenn auch nicht in dem Maß, dass das Problem verschwindet“ – so lautete das Fazit, zu dem Dr. Michael Kiefer von der Universität Osnabrück in seinem Vortrag kam. Der Islam- und Politikwissenschaftler präsentierte eine Bilanz der bisherigen Ansätze, Schwierigkeiten und Erfolge der Präventionsprogramme in Deutschland. Dazu ging Kiefer in drei Schritten vor: Zunächst erläuterte er die Prämissen einer erfolgreichen Präventionsarbeit. In einem zweiten Teil stellte er anhand differenzierter Handlungsfelder konkrete Maßnahmen und Projekte vor, bevor er mit einem Ausblick auf bestehende Aufgabenstellung seinen Vortrag abschloss.
http://www.bpb.de/veranstaltungen/dokumentation/186700/islamismuspraevention

Was ist eigentlich Salafismus?

 Der Salafismus (auch Salafiyya, von arabisch ‏السلفية‎ as-salafiyya) gilt als eine ultrakonservative Strömung innerhalb des Islams, die eine geistige Rückbesinnung auf die „Altvorderen“ (arab. Salaf ‚der Vorfahre; der Vorgänger‘) anstrebt. Der Ausdruck wird auch verwendet, um bestimmte Lehren des sunnitischen Islam zu bezeichnen, die sich ihrem Selbstverständnis nach an der Zeit der „Altvorderen“ orientieren. Unter den zeitgenössischen Strömungen zählen dazu einerseits die Schülerschaft Muhammad Abduhs, die eine Vereinbarkeit von Islam und Moderne vertritt, andererseits konservative Richtungen, welche sich auf Ibn Taimiya beziehen und nicht nur die Moderne, sondern auch Entwicklungen der islamischen Theologie und der religiösen Praxis ablehnen wie etwa Traditionen bestimmter Rechtsschulen oder den Sufismus. Hierzu zählen die Wahhabiten; die Bezeichnung „Salafisten“ wird des Weiteren speziell für nicht-saudische Wahhabiten gebraucht.[1] Dazu zählen beispielsweise die Ahl-i Hadîth, Tariqa-yi Muhammadiya und die Muhammadiyah.
mehr: http://de.wikipedia.org/wiki/Salafismus
Innenminister Peter Beuth:

Präventionsnetzwerk gegen Salafismus: Einweihung der Beratungsstelle – Hessen bundesweit Vorreiter

Wiesbaden/Frankfurt. Innenminister Peter Beuth hat heute offiziell die Räumlichkeiten der  Zentralen Beratungsstelle Hessen von Violence Prevention Network (VPN) eröffnet und einen Zuwendungsbescheid des Landes in Höhe von 217.500 Euro zur Salafismusprävention in Hessen für das laufende Jahr übergeben. Die „Beratungsstelle Hessen – Religiöse Toleranz statt Extremismus“ ist ein wesentlicher Bestandteil des ersten landesweiten Präventionsnetzwerks gegen Salafismus in Deutschland.
 „Die Experten im Hessischen Kompetenzzentrum gegen Extremismus haben mit ihrem Konzept den Rahmen gebildet, der nun weiter mit Leben gefüllt wird. Für die Arbeit der Zentralen Beratungsstelle haben wir ‚Violence Prevention Network‘ als Träger gewinnen können. Ich freue mich, die Räumlichkeiten der Beratungsstelle mitten im Zentrum des Rhein-Main-Gebietes hier in Frankfurt einweihen zu können“, so Innenminister Peter Beuth.
Der Standort im Frankfurter Stadtteil Bockenheim gewährleistet nicht nur die zentrale Organisation der hessenweiten Beratung, sondern ist zugleich eine leicht erreichbare Anlaufstelle für Hilfesuchende. Die Mitarbeiter von VPN bieten ein breites Spektrum aus Beratungs- und Hilfsangeboten. Diese Angebote sind grundsätzlich für alle Menschen gedacht, die Beratung oder Unterstützung in der Auseinandersetzung mit religiös begründetem Extremismus benötigen. Eine Radikalisierung betrifft nicht ausschließlich den Radikalisierten selbst, sondern kann ebenso Auswirkungen auf Familien, Freunde, Schulkameraden oder Lehrer haben. Insbesondere wird aber das direkte Gespräch mit Radikalisierten gesucht. Ziel der Arbeit ist, dass sich die Betroffenen wieder dauerhaft von der extremistischen Szene distanzieren und lösen.
„Der Salafismus ist gegenwärtig nach wie vor die bundesweit dynamischste und am schnellsten wachsende islamistische Bewegung. Wir müssen uns intensiv dafür stark machen, dass sich junge Menschen nicht durch diese extremistische Szene verführen lassen. Der Bedarf einer kompetenten Beratung ist hierbei enorm wichtig. Deshalb schaffen wir diese. Vor diesem Hintergrund hatten wir bereits im Sommer dieses Jahres dieses bundesweit einmalige Präventionsnetzwerk gegen Salafismus vorgestellt“, sagte der Innenminister.
„Es ist unser aller Anliegen, dass VPN die Beratungsaktivitäten in hoher Qualität umsetzen kann. Daher freue ich mich, den Geschäftsführern von VPN, Frau Judy Korn und Herrn Thomas Mücke, zur Unterstützung der ‚Zentralen Beratungsstelle Hessen‘ für das laufende Jahr eine Zuwendung in Höhe von 217.500 Euro zur Verfügung stellen zu können. Im kommenden Jahr wird eine weitere Förderung erfolgen“, so der Minister.
Erreichbarkeit der Beratungsstelle Hessen – Religiöse Toleranz statt Extremismus: 
Telefon: (069) 27 29 99 97
E-Mail: hessen@violence-prevention-network.de
https://innen.hessen.de/presse/pressemitteilung/praeventionsnetzwerk-gegen-salafismus-einweihung-der-beratungsstelle-hessen

Landtagsanhörung Was hilft gegen den Salafismus in Hessen?

Von Gisela Kirschstein
Was tun gegen Salafismus? Zu dieser Frage nahmen gestern bei einer Anhörung im Landtag 23 Experten Stellung. In einem waren sich alle einig: Gefährdeten und frustrierten Jugendlichen müsse zu mehr Selbstbewusstsein und Perspektive verholfen werden. Und Deutschland brauche dringend eine Debatte, was Deutsch-Sein heute bedeute.
Wiesbaden.
Bei jungen Salafisten spiele die Religiosität eigentlich gar nicht die erste Rolle, sagte Jochen Müller. „Es geht um Forderungen von Anerkennung und Zugehörigkeit“, betonte der Experte von Ufuq, einem Verein, der sich für ein modernes Islambild in Deutschland einsetzt. Es geht um die Generation junger Migranten, die in Deutschland geboren und aufgewachsen ist, die „9/11-Generation“, wie die Experten die Generation nach den Anschlägen auf das World Trade Center in New York benennen.
Die Generation sei „groß geworden mit dem Bewusstsein, nicht richtig dazu zu gehören“, sagte Müller. Auf der Suche nach Bedeutung, nach Lebensinhalt, nach Selbstbewusstsein könne für diese Jugendlichen ein Angebot radikaler Salafisten attraktiv sein.
quelle und mehr: http://www.fnp.de/rhein-main/Was-hilft-gegen-den-Salafismus-in-Hessen;art801,1219498
SPD Innenpolitiker fordert Aussteigerprogramme
Berlin – Aus der Haft in den Dschihad: Im Kampf gegen islamistische Radikalisierung plädiert der SPD-Innenpolitiker Burkhard Lischka für Aussteigerprogramme auch in Gefängnissen. „Wenn wir Islamisten schon mal für längere Zeit in Haft haben, dann müssen wir die Zeit auch gut nutzen, um den Wettlauf mit der salafistischen und islamistischen Szene zu gewinnen“, sagte Lischka der „Rheinischen Post“.
Lischka warb dafür, in den Justizvollzugsanstalten Islamisten-Aussteigerprogramme aufzulegen, wie es sie auch für rechtsextreme Gefangene gebe.
Der SPD-Politiker sprach sich zudem für eine bessere Integration von Imamen in die Häftlingsbetreuung aus. „Es kommt darauf an, sich mit der verhängnisvollen Fehlinterpretation des religiösen Weltbildes auseinanderzusetzen und den Scharfmachern den Boden zu entziehen, deshalb sollten muslimische Geistliche in den Haftanstalten eine stärkere Rolle spielen“, erklärte Lischka.
quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/spd-fordert-aussteiger-programme-fuer-inhaftierte-islamisten-a-1013516.html



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