Heppenheim Stadtverordnetenfraktion LIZ . Linke hat Fragen zum Ankauf des Synagogengrundstücks durch die Stadt..Magistrat antwortet

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  • heppenheimer synagogeDas könnte Sie auch interessieren
  • Artikel in der Zeitschrift „Der Israelit“ vom 8. November 1900: „Heppenheim a.d.B. (Einweihungsfeier). Am ersten Tag Chol jamoed fand dahier die feierliche Einweihung der neu erbauten Hirsch-Synagoge statt. Aus Nah und Fern hatten sich zahlreiche Festteilnehmer eingefunden. Persönlich anwesend waren die Herren Gebr. Hirsch aus London, die von hier stammen und denen die hiesige Gemeinde den schönen Bau zu verdanken hat. In edler Betätigung des Willens ihres Vaters Baruch Hirsch seligen Andenkens haben sie die Kosten zum weitaus größten Teil getragen. Um 1 Uhr versammelte man sich zum letzten Male in der alten Synagoge. Nach dem Minchahgebet hielt Herr Provinzialrabbiner Dr. Marx – Darmstadt die Abschiedspredigt, die allgemeinen Beifall fand. Sodann wurden unter den üblichen Gesängen die Torarollen ausgehoben und in feierlichem Zuge, umgeben von Girlandenträgerinnen nach der neuen Synagoge getragen. So wie der Festzug sich nun durch die reich beflaggten Straßen und hohen Ehrenpforten unter Beteiligung der hiesigen Behörden und Geistlichkeit, verschiedener Herren Rabbiner und einer großen Zahl Fremder in ehrwürdiger Pracht dahinbewegte, bot er einen imposanten Anblick.quelle : alemannia-judaica.
  • wikipedia: Histoire de la synagogue  La période nazie
  • Après l’arrivée des nazis au pouvoir en 1933, une partie de la population juive, qui compte encore 113 personnes à cette date, quitte la ville pour se réfugier dans les grandes villes allemandes ou pour émigrer à l’étranger, en raison des brimades, du boycott des entreprises juives et de la privation de leurs droits civils.
    Lors de la nuit de Cristal en novembre 1938, la synagogue est incendiée et un pogrom violent se déchaine: 200 à 300 personnes se répandent dans la ville, pillent et démolissent les habitations et les commerces encore détenus par des Juifs, entre autres ceux de Bertold Mainzer, de Jakob Mainzer, de Karl David, de Markus Hirsch et de la famille Meier-Sundheimer. En mai 1939, 37 Juifs vivent encore à Heppenheim. En septembre 1942, le dernier Juif d’Heppenheim est déporté.
    Le mémorial de Yad Vashem à Jérusalem a identifié 52 victimes juives du nazisme, parmi les personnes nées à Heppenheim ou ayant résidé longtemps dans la ville2. En raison de certaines imprécisions des archives pendant la guerre, il se peut que certaines des personnes mentionnées soient en réalité originaires d’Heppenheim an der Wiese.
    La plaque commémorative déposée à l’emplacement de la synagogue ne cite que 29 personnes.
  • Gedenkstein Heppenheim

Erinnerungsarbeit vor Ort – einzelne Berichte   

quelle : alemannia-judaica.
Februar 2010: Darf das Synagogengrundstück überbaut werden? 
Artikel (fs) in „Echo-online“ – Bergstraße vom 20. Februar 2010 (Artikel): „Eigentümer will auf Gedenkstätte bauen
Starkenburgweg: Bauvoranfrage für das Gelände der niedergebrannten Synagoge – Bürgermeister hofft auf Denkmalschutz
HEPPENHEIM.
Die kleine Gedenkstätte am Starkenburgweg, die auf den früheren Standort der Synagoge aufmerksam macht und an die vertriebene und ermordete jüdische Gemeinde Heppenheims erinnert, ist in Gefahr…“
Eine kleine Treppe, eine Gedenktafel und ein Bildstock erinnern an das d
 
März 2010: Die Bebauung des Synagogengrundstückes soll verhindert werden     
Artikel in „Echo-online“ – Bergstraße vom 20. März 2010 (Artikel): „Initiative will Gedenkstätte retten
Ehemalige Synagoge: Kirchengemeinden, Geschichtsverein und Lokale Agenda wollen Bebauung verhindern.
HEPPENHEIM.
Bislang ist noch nicht über eine Bauvoranfrage entschieden, in der es um das Grundstück der ehemaligen Synagoge am Starkenburgweg in Heppenheim geht. Bürgermeister Gerhard Herbert (SPD) hatte in der Bürgerversammlung am 4. März erklärt, dass man in Kontakt mit Bau-, Denkmal- und Flurbereinigungsbehörden stehe, um ‚dem öffentlichen Interesse – bedingt durch die Historie dieses Areals – bei der Entscheidung angemessen Rechnung tragen zu können’…“  
  
April / Oktober 2013: Ein Verein „Stolpersteine Heppenheim e.V. – Erinnern für die Zukunft“ wird gegründet und nimmt seine Arbeit auf  
Aus einem Artikel von „zg“ im „Bergsträßer Anzeiger“ vom 9. Oktober 2013 (Link zum Artikel): 
„‚Stolpersteine‘: Verein startet Recherche zu jüdischen Mitbürgern. Auch ein Logo gibt es bereits
Heppenheim.
Der im April 2013 neu gegründete Verein „Stolpersteine Heppenheim e.V. – Erinnern für die Zukunft“ hat sich mit seinen Mitgliedern und Freunden zur Organisation der anstehenden Recherchearbeiten getroffen. Die Vorsitzende Sabine Fraune nutzte die Gelegenheit, wie es in einer Pressemitteilung heißt, über die bisherigen Ereignisse zu informieren.
Inzwischen 37 Mitglieder. Der Verein hat sich intern organisiert und zählt inzwischen 37 Mitglieder. Schüler und Schülerinnen des Starkenburg-Gymnasiums haben ein Vereinslogo entworfen. In mehreren Sitzungen hat der Vorstand die Weichen für ein zielgerichtetes Arbeiten gestellt. Dabei hat er sich durch den Bensheimer Stolperstein-Experten Peter Kalb und den Heppenheimer Stadtarchivar Harald Jost informieren lassen. Schwerpunkt waren die erforderlichen Recherchearbeiten.
Heppenheim hat mit dem Buch „Geschichte und Geschicke der Heppenheimer Juden“ des ehemaligen Bürgermeisters Wilhelm Metzendorf im Vergleich mit anderen Städten und Gemeinden gute Startbedingungen. In diesem 1982 erschienenen Buch sind die in Heppenheim ansässigen jüdischen Familien ausführlich dokumentiert. Inzwischen sind jedoch neue Quellen zugänglich und können für die Recherchen genutzt werden.
Vorstandsmitglied Hermann Müller stellte den Anwesenden eine umfangreiche Liste mit Recherchemöglichkeiten und Aufgabenbereichen vor. Dabei kamen in einer Diskussion weitere Punkte hinzu. Ideen zur Bearbeitung der Akten wurden intensiv ausgetauscht. Verschiedene Teilnehmer übernahmen einzelne Aufgaben. Das Vorstandsmitglied Annett Pielsticker wird die neuen Erkenntnisse zusammenführen.
Der Verein macht deutlich, dass er einerseits viel über die jüdischen Mitbürger erfahren möchte, andererseits aber keine perfekte und langjährige Forschungsarbeit leisten kann. Ziel ist es, mehr zu erfahren und die Ergebnisse umfassend zu dokumentieren.
Erste Ergebnisse am 4. Dezember. Die Recherchearbeiten sind nun angestoßen, schreibt der Verein weiter. In einem Treffen am 4. Dezember sollen erste Ergebnisse vorgestellt und ausgetauscht werden. Wie es in der Gründungsversammlung schon angekündigt wurde, strebt der Verein an, 2014 die ersten Stolpersteine verlegen zu lassen. Dabei soll zuerst an die Familie Sundheimer erinnert werden…“  
 
September 2013: Diskussion am Tag des offenen Denkmals über den Umgang mit der jüdischen Geschichte in Heppenheim  
Vgl. Presse-Artikel vom 4. September 2013:
Heppenheim und sein schwieriges kulturelles Erbe (veröffentlicht am 04.09.2013 11:43 auf echo-online.de) .  
  
November 2014: Die ersten „Stolpersteine“ werden in Heppenheim verlegt   
Heppenheim Stolpersteine2014 Texte.jpg (46284 Byte)Vgl. Presseartikel vom 21. Oktober 2014:
Damit die Erinnerung nicht verloren geht (veröffentlicht am 21.10.2014 00:12 auf echo-online.de)
Anmerkung: In der Lehrstraße 3 wurden insgesamt sieben „Stolpersteine“ zur Erinnerung an die Heppenheimer Familie Sundheimer verlegt: Die Eltern Maier und Ida Sundheimer sowie ihre beiden jüngsten Kinder Ludwig und Eva wurden 1942 deportiert und ermordet. Die drei älteren Töchter Käthchen, Else und Gertrud konnten noch rechtzeitig emigrieren und haben den Holocaust überlebt. Links die Texte auf den „Stolpersteinen“ in Heppenheim.     
Weitere Berichte zur Verlegung der „Stolpersteine“:
In der Website der Stadt Heppenheim (mit Fotos): http://www.heppenheim.de/Stolpersteine.3712.0.html
Bergsträßer Anzeiger: http://www.morgenweb.de/region/bergstrasser-anzeiger/heppenheim/sieben-steine-fur-sieben-menschen-1.1979238
Echo online: „Für uns schließt sich hier ein Kreis“ (veröffentlicht am 22.11.2014 00:08 auf echo-online.de)
Ffduseh’s Weblog DSE: https://ffduseh.wordpress.com/2014/11/18/impressionen-von-der-stolpersteinverlegung-am-17-11-2014-in-heppenheim /    
Kontakt: Den Verein „Stolpersteine – Erinnern für die Zukunft“ gibt es seit 2013 (siehe oben). Die rund 40 Mitglieder freuen sich über weitere Helfer.
Die Mitgliedschaft kostet zwölf Euro jährlich. Auskunft gibt Vorsitzende Sabine Fraune unter 06252 73759.  

   

 

  • interne und externe links zum Thema

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echo online: bewegende geschichte
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stolperteine für familie sundheimer 2014
als die synagogen brannten (broschüre)
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