Wird es eine Odenwaldschule 2.0. geben?

Am 09.7.2015 ging das wohl letzte Schuljahr an der alten Odenwaldschule zu Ende. Die Schule hat Insolvenzantrag gestellt.

wie geht es im Verfahren weiter:

..Die OSO befindet sich momentan in der vorläufigen Insolvenz. Damit wird das Vermögen gesichert. Alle Zahlungen dürfen seitdem nur noch mit der Zustimmung der Insolvenzverwalterin geleistet werden, Zwangsvollstreckungsmaßnahmen sind in dieser Phase unzulässig. Geführt wird die Odenwaldschule während weiterhin von Geschäftsführer Marcus Halfen-Kieper. Im vorläufigen Insolvenzverfahren wird auch geprüft, ob die Schule eine Chance hat, weitergeführt zu werden. Es wird auch sichergestellt, dass die Mitarbeiter ihr Gehalt bekommen. Das eigentliche Insolvenzverfahren soll am 1. August eröffnet werden. Die vorläufige Insolvenzverwalterin wird zur Insolvenzverwalterin. Sie übernimmt dann die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis über das gesamte Vermögen.
Alle Rechte und Vertragsverhältnisse gehen auf die Insolvenzverwalterin über. Ihre Aufgabe ist es dann auch, falls erforderlich, Kündigungen gegenüber dem Personal auszusprechen.
Eine Gläubigerversammlung muss spätestens drei Monate nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens erfolgen. Die Gläubiger erhalten einen umfassenden Überblick über die Vermögenslage der Odenwaldschule und entscheiden dann über den weiteren Verlauf des Verfahrens, zum Beispiel darüber, wie die Gebäude und Grundstücke der Schule verwertet werden sollen. Von dem Erlös werden dann die Verbindlichkeiten beglichen.

Noch Hoffnung?!

Wenn es mit der Odenwaldschule überhaupt weitergeht, wird es nicht mehr die alte Odenwaldschule sein. Die letzte Hoffnung ruht auf dem Engagement einiger wohlhabender Eltern, die sich zu einer Investorengruppe zusammengeschlossen haben, um den Weiterbetrieb der Schule zu sichern. Offenbar schon in der kommenden Woche wollen sie der Insolvenzverwalterin ein pädagogisches Konzept und ein Finanzkonzept vorlegen. Spätestens zum 15. August, also eine Woche vor Schulbeginn, muss es den Schulbehörden vorliegen.
Sollte das Investorenmodell scheitern, stellt sich die Frage nach der Verwertung der Gebäude und Grundstücke. Zunächst einmal darf nach den gesetzlichen Regeln der Bebauung im Außenbereich auf dem Areal nichts anderes als Schule gemacht werden.
Dennoch stehen dem Vernehmen nach bereits Investoren in den Startlöchern, die Interesse an einzelnen Gebäuden haben. Eine Seniorenresidenz, Schulungsräume für Firmen oder Wellnessoasen sind im Gespräch.

Die Informationen und Einschätzungen sind entnommen einem Artikel auf echo – online………den vollständigen Text finden Sie unter: http://www.echo-online.de/lokales/bergstrasse/heppenheim/letzter-schultag-an-odenwaldschule_15817141.htm

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