Kroatien ändert seine Position..Kein Durchreisekorridor nach Westeuropa solange EU Ministerrat nichts Gegenteiliges beschliesst

aus dem Tagesspiegel vom 17.9.2015

……………….“We want to go! We want to go!“ Hinter der Reihe der kroatischen Polizisten, die die Menge zurückhalten, stehen Flüchtlinge, die ihre Hände im Rhythmus in die Luft heben und fordern, sofort durchgelassen zu werden. Tausende von ihnen sind am Donnerstag in der kroatischen Grenzstadt Tovarnik hinter der serbischen Grenze gestrandet. Mittlerweile hat sich unter den Flüchtlingen, die aus Griechenland und Mazedonien nach Serbien kommen, herumgesprochen, dass die ungarische Grenze dicht ist und sie diese nicht mehr passieren können…………………..

………..Am Nachmittag kippt die Ungeduld in Aggression. Einige Flüchtlinge durchbrechen die Absperrungen der Polizei. Viele laufen ins Dorf hinein. Manche beginnen aus dem slawonischen Grenzort Richtung Zagreb zu gehen…………..

Auch der kroatische Innenminister Ranko Ostojic kommt nach Tovarnik. Nachdem die kroatische Regierung zuvor davon gesprochen hatte, einen Korridor für die Flüchtlinge Richtung Slowenien einzurichten, ist nun alles anders. Ostojic verkündet, dass sich Kroatien an die Schengen-Regeln halten werde und dass es solche Korridore nicht geben werde, solange der EU-Ministerrat nichts gegenteiliges beschließt……………….
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