Gloteff meets Logau (1605 – 1655)…………Allem Winde Segel geben, Bös’ und Guten dienstbar leben; alles tun und alles dichten, bloß auf eignen Nutzen richten. Wer sich dessen will befleißen, kann politisch heuer heißen. (vertontes Gedicht, Animation, sehens und hörenswert)

Veröffentlicht am 31.01.2016

Friedrich von Logau ‚Heutige Welt-Kunst‘ (1605-1655)
Musik: GLOTTEFF

Music/Pictures/Video/Animation by GLOTTEFF

Voc. – Ronny Rickfelder
Git. – Rainer Johann Gross
Bass – Sascha Teuber,

© by GLOTTEFF, Groko-records and Rainer Johann Gross
GEMA

Heutige Welt-Kunst

Anders sein und anders scheinen,
Anders reden, anders meinen,
Alles loben, alles tragen,
Allen heucheln, stets behagen,

Allem Winde Segel geben,
Bös’ und Guten dienstbar leben;
Alles tun und alles Dichten
Bloß auf eignen Nutzen richten:

Wer sich dessen will befleißen,
Kann politisch heuer heißen.

Kategorie
Film & Animation
Lizenz
Standard-YouTube-Lizenz

quelle : https://www.youtube.com/watch?v=rw3D32e0hRM

kontakt groko records : http://www.groko-records.de/Groko-records/-_Impressum.html

friedrich von logau im projekt gutenberg :                                                              http://gutenberg.spiegel.de/autor/friedrich-von-logau-383

Leben und Werke
Logau besuchte vom 13. Oktober 1614 bis zum Juni 1625 das Gymnasium zu Brieg. Am 6. Juli 1625 immatrikulierte er sich an der Universität Altdorf bei Nürnberg und studierte dort zwei Jahre lang Jurisprudenz. Mit 28 Jahren übernahm er 1633 das verschuldete und wenig ertragreiche Familiengut, das er jedoch auch in Zeiten der Kriegsnöte behielt, auch dann, als er 1644 in die Hofdienste eintrat.
Er heiratete 1631 Magdalena Gruttschreiber von Rosenau und 1643 zum zweiten Mal: Helena von Knobelsdorff.
Am 29. September 1644 wurde Logau von Herzog Ludwig IV. an den Hof in Brieg berufen und trat in die Dienste des Herzogs. Als nach dessen Tod seine drei Söhne gemeinsam die Regierung des Herzogtums antraten, wurde Logau in den Hofstaat Ludwigs von Brieg aufgenommen. 1653 fielen Liegnitz und Wohlau den drei Brüdern zu und man teilte das jetzt erweiterte Herrschaftsgebiet auf. Logau folgte seinem Herrn 1654 nach Liegnitz.[2] Im Sommer 1654 wurde er zum Regierungsrat und Hofmarschall befördert.
Im Juli 1648 wurde Logau im Auftrag von Fürst Ludwig I. von Anhalt-Köthen in die Fruchtbringende Gesellschaft aufgenommen. Als Gesellschaftsname wurde Logau „der Verkleinernde“ zugedacht.
Als Verfasser von mehr als dreitausend Epigrammen („Sinngedichten“) tadelte er Untugenden wie Putzsucht, Heuchelei und Habsucht sowie die „Ausländerei“ mit ihrer Sprachverwilderung und Nachäfferei. Er beklagte den verheerenden Krieg, mahnte seine Landsleute zur Vaterlandsliebe und äußerte kritische Ansichten zum Wirken der Politiker seiner Zeit, die modern anmuten:
Sein Pseudonym „Salomon von Golaw“ wählte Logau nach dem Sittenrichter des Alten Testaments (Sprüche Salomos) sowie nach dem Gut Gohlau im Kreis Neumarkt, das als Anagramm des Familiennamens verstanden werden kann.
Wiederentdeckt wurde Logau von Gotthold Ephraim Lessing. An Lessing anknüpfend machte Gottfried Keller einen der Logau’schen Sinnsprüche zum Leitmotiv seines Novellenzyklus Das Sinngedicht:
Wie willst du weiße Lilien zu roten Rosen machen?

Küß eine weiße Galathee, sie wird errötend lachen!

Friedrich von Logau starb in der Nacht vom 24. auf den 25. Juli 1655 im Alter von 50 Jahren in Liegnitz. Er wurde am 22. August in der Fürstlichen Stiftskirche St. Johannis beigesetz

……………….aus wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_von_Logau

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