Ehe für alle…Bundesrat will Öffnung des Instituts der Ehe für Schwule und Lesben…Ist die Ehe nur zum Kinderkriegen da?..Dürfen Opa und Oma in den Ehestand treten?..Brauchen wir neben der Ehe ein weiteres Rechtsinstitut, das nicht sexuell orientierten Verantwortungsgemeinschaften besonderen Schutz gewährt? Entlasten Ehen und Familien den Staat insbesondere in Zeiten des demografischen Wandels?

quelle: youtube

Veröffentlicht am 03.06.2015
Frederik Schrader und Tjorben Eckermann berichten informativ und investigativ, diesmal über die „Ehe für alle“.
Zeichnungen und Stimmen: Ralph Ruthe (http://www.ruthe.de)

https://www.youtube.com/watch?v=mn0zK…

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Ansichten zur Ehe für Alle

Bundesrat will Ehe für alle, Fortschrittlich, doch zu kurz gegriffen. aus einem Kommentar von Stephan Detjen: im Deutschlandfunk:..Auszug: Dass die Ehe auch nach den Wünschen der rot-rot-grünen Reformer mit den vorstaatlichen Erwartungen an sexuelle Bindung aufgeladen bleibt, illustriert die kulturelle Dimension und Grenze der Debatte. Es wäre deshalb ein weiterer Fortschritt, wenn am Ende nicht nur die Ehe geöffnet, sondern auch ein besonderer Schutz für Verantwortungsgemeinschaften entstünde, die auch der Staat in Zeiten des demografischen Wandels und der alternden Gesellschaft von seinen Bürgern fordert. Eine Lösung könnte es sein, das Rechtsinstitut der Eingetragenen Lebenspartnerschaft neben der Ehe zu erhalten und als abgestufte Form der Partnerschaft konsequent für alle zu öffnen. Heterosexuellen wie Homosexuellen, Geschwistern ebenso wie Altersgemeinsachten stünde dann eine Form der Bindung offen, die eine gesteigerte soziale Bindung verfestigt, schützt und angemessen privilegiert. quelle und mehr: deutschlandfunk

Der frühere CDU-Generalsekretär Geißler hat im Streit um die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare an seine Partei appelliert, die Abstimmung im Bundestag freizugeben. Er sagte der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, es handele sich um eine Gewissensfrage, in der es keinen Fraktionszwang geben dürfe. Geißler richtete sich gegen das Argument aus der Union, eine Ehe habe stets das Ziel, Kinder hervorzubringen. Er wies darauf hin, dass es auch zahlreiche Ehebündnisse von Männern und Frauen gebe, die gar nicht die Absicht hätten, Kinder zu zeugen. Er sagte, wenn die Ehe nur dann eine Ehe wäre, wenn es Nachwuchs gebe, dann wäre eine Ehe zwischen 60- und 70-Jährigen ebenfalls naturwidrig. quelle:deutschlandfunk2

twitter _ # ehe für alle

ireland-becomes-first-country-to-approve-same-sex-marriage-by-popular-vote/

Markus Pingel, Vorsitzende der Lesben und Schwulen in der CDU RLP zur Gleichstellungsdebatte und zur Öffnung der Ehe ….

……Die Familie steht unter besonderem Schutz des Grundgesetzes, ist ein Hauptargument. Das tut sie. Die Ehe auch. Aber mit keinem Wort wird im Grundgesetz definiert, dass Ehe aus Mann und Frau bestehen muss. Geht es in der Ehe nicht um das Versprechen ein Leben lang füreinander da zu sein? Geht es in der Familie nicht darum, ein Leben lang und über Generationen hinweg füreinander zu sorgen?……….

quelle und mehr: blackblog

Impotenz als Ehehindernis, „Gottgewollt oder alter Zopf?“ Radio Vatican 2008/06/09 audio und text

Auszug: ….Kehren wir kurz zum Fall von Viterbo zurück: Nicht wenige Kirchenrechtler haben, zu diesem Verdikt des Bischofs befragt, gemeint, sie hätten wohl anders entschieden. Wir können und wollen den konkreten Fall nicht aufrollen, es geht uns ums Prinzip. Muss, darf, kann der Pfarrer einem Querschnittgelähmten die Eheschließung verweigern? Pater Schöch, er ist übrigens auch Kommissar für die Auflösung nichtvollzogener Ehen an der Sakramentenkongregation, stellt klar:

„Es ist im Zweifel IMMER zugunsten der Eheschließung zu entscheiden.“ ………

Der Generalsekretär des Zentralrats der Muslime setzt sich dafür ein, den Diskriminierungsschutz von Schwulen und Lesben im Grundgesetz festschreiben zu lassen.

quelle: http://www.queer.de/detail.php?article_id=12156

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