Tom Königs diskutiert mit Schülern über Flüchtlinge

Starkenburg-Gymnasium – Abgeordneter Tom Koenigs appelliert, Flüchtlinge mit offenen Armen aufzunehmen

Mit Leidenschaft vertrat der Grüne Bundestagsabgeordnete Tom Koenigs  in einer Diskussion im Heppenheimer Starkenburg-Gymnasium seine Positionen zu Flüchtlingen. Mit ihm diskutierten unter anderem die Abiturienten David Vogtländer , Samuel Flath  und Max Göttert

Ein leidenschaftliches und von Herzen kommendes Plädoyer für die Menschlichkeit und ein Plädoyer dafür, Flüchtlinge im Mittelmeer zu retten und sie mit offenen Armen zu empfangen, hielt Tom Koenigs, Bundestagsabgeordneter der Grünen, am Dienstag in Heppenheim. Er war zu Gast im Starkenburg-Gymnasium.

Tom Koenigs, der Obmann seiner Partei im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, hinterließ bei einer Podiumsdiskussion mit den Abiturienten und einem Politik- und Wirtschafts-Leistungskurs der Jahrgangsstufe 11 einen bleibenden Eindruck bei den Schülern des Starkenburg-Gymnasiums.

Koenigs begann mit einer kleinen Episode: Der Oberbürgermeister von Frankfurt an der Oder habe sich an ihn, den ehemaligen Stadtkämmerer und späteren Umweltdezernenten von Frankfurt am Main, gewandt: Man habe ein Problem mit den vielen Ausländern und Flüchtlingen. Auf die Frage, wie viele es denn seien in Frankfurt/Oder, meinte der Kommunalpolitiker „zwischen vier und fünf Prozent“. Darauf erwiderte Koenigs, in Frankfurt am Main habe man 47 Prozent. Und mit denen käme man ganz gut aus.

An diesem Beispiel sehe man, dass es wie so oft im Leben auf den Standpunkt ankomme. „Lasst euch nicht von Zahlen beeindrucken“, warnte Koenigs die Schüler, um gleich selbst die Statistik zu bemühen: Die meisten Einwanderer in Deutschland kämen aus der EU. Diese wollten hier arbeiten, studieren, leben. Das sei ein unschätzbarer Fortschritt der Europäischen Union: „Das ist Europa.“ Jeder könne überall hinfahren, Arbeit suchen oder studieren. Nichteuropäische Einwanderer machen nur zwischen zehn und 15 Prozent aus. Davon wiederum seien nicht einmal zehn Prozent Flüchtlinge. Und denen müsse man helfen. Ohne Wenn und Aber.

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