31.5.2015 Die Heppenheimer Lebensreformer

Ausstellung ab 15 Uhr
Die Heppenheimer Lebensreformer

Im Mittelpunkt einer kleinen Ausstellung stehen Leben und Werk des aus der heutigen Ukraine stammenden Mennoniten Hans Klassen in seiner Heppenheimer Lebensphase.

1928 hatte sich der vormalige Gründer der religiös-lebensreformerischen Kommune Neu-Sonnefeld (bei Coburg) in Heppenheim niedergelassen, und von hier aus betrieb er nun auch seinen Kleinverlag Neu-Sonnefelder Jugend.Die Ausstellung zeigt Dokumente zur Heppenheimer Lebensphase von Hans Klassen (1928–1937) sowie Werke aus der Produktion seines Kleinverlags. Mit Zitaten aus den Publikationen des Verlags wird dessen auf Vegetarismus und Pazifismus gerichtete Orientierung deutlich gemacht und in dem lokalen lebensreformerischen Umfeld verortet. Dieses reicht von der Ober-Hambacher Odenwaldschule Paul Geheebs sowie der literarischen Arbeit und Vortragstätigkeit Martin Bubers bis hin zu dem extremen lebenspraktischen Selbstversuch des „Höhlenmenschen“ Adolf Ellerbrock.Zu Beginn der Ausstellung gibt es eine kurze Einführung in das Thema. Während der gesamten Öffnungszeiten ist die Referentin anwesend, um interessierten Besuchern weitergehende Erläuterungen zu geben.
Die Heppenheimer Lebensreformer – Literatur und LebenspraxisMartin-Buber-Haus
Werlestraße 2
64646 Heppenheim15 – 18 Uhr
Eintritt freiInformationen:
Internationaler Rat der Christen und Juden e.V.
Tel. 06252-6896813
in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Heppenheim
Tel. 06252-131111
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