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Offshore-Windpark

 Offshore-Windparks sind Windparks, die im Küstenvorfeld der Meere errichtet werden. Entgegen der im Deutschen teilweise üblichen Bezeichnung „Hochsee-Windparks“ werden Offshore-Windparks bisher jedoch nicht auf „hoher See“, sondern ausschließlich auf dem Festlandsockel gebaut. Offshore-Standorte zeichnen sich üblicherweise durch relativ kontinuierliche Windbedingungen und hohe durchschnittliche Windgeschwindigkeiten aus, weshalb in ihnen installierte Windkraftanlagen für gewöhnlich eine hohe Auslastung von 3500 bis 5000 Volllaststunden erzielen. Da Errichtung, Netzanbindung und Betrieb insbesondere bei großen Küstenentfernungen und hohen Wassertiefen deutlich teurer sind als bei Windparks an Land, liegen die Stromgestehungskosten trotz größerer Stromerträge höher als bei der Windenergienutzung an Land.[1]

Offshore-Regionen in Europa mit hohen Windstärken sind insbesondere die Nordsee, die Irische See bis Nordfrankreich, die Iberische Atlantikküste rund um La Coruña, der Golf von Lyon im Mittelmeer, die Griechische Ägäis, Teile der Küste Italiens Provinz Lecce, Provinz Tarent und Provinz Brindisi.[2]

Führend in der Nutzung der Offshore-Windenergie sind bislang Großbritannien und Dänemark, in deren Gewässern Stand 2013 die meisten Offshore-Windparks installiert sind (siehe Liste). Daneben setzt eine Reihe weiterer Staaten wie beispielsweise Deutschland, Frankreich, Belgien, die Niederlande, China und Japan auf einen starken Ausbau ihrer Offshore-Kapazität.

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