Windräder ja, aber nicht bei uns…Klimaschutz kontra Landschaftsschutz

Bürgermeister Burelbach am 01.09.2012 im Interview des Starkenburger Echo nach seinem 1.Jahr im Amt zum Thema Energiewende..

zum Vorwurf die Rathauskoalition verhindere die Energiewende:

„………So konsequent wie diese Koalition das Thema Energiewende angegangen hat, das hat noch niemand vorher getan. Mit knapper Mehrheit haben wir schon im Herbst 2011 den Energiebeirat auf den Weg gebracht, wo alle Beteiligten an

einem Tisch sitzen. Am Krankenhaus ist eine Hackschnitzelanlage entstanden. Diese setzt ebenso ein sichtbares Zeichen wie das Bauleitverfahren zur Biogasanlage, das wir in Redordzeit durchgezogen haben. das zeigt: wir verhindern nicht , wir ermöglichen…“

zur Behauptung, die Stadt lasse die Energiegenossenschaft Starkenburg mit ihrem Projekt HeiKe
am ausgestreckten Arm verhungern:

„….Mit der Energiegenossenschaft habe ich zwei Gespräche geführt. Deren Antrag, Wald für Windanlagen zu pachten , sah eine geringe Sockelpacht vor. Der Rest wäre davon abhängig gewesen, wie der Wind weht. Dass die Stadt das unternehmerische Risiko trägt, geht natürlich nicht. ….. “

zur Frage, ob dies heiße: Keine Chance für HeiKe?….

„….Es gab dann das zweite Gespräch vor einigen Wochen. Dabei hat die Genossenschaft ihr Angebot erweitert: Die Stadt darf sich beteiligen, und die Sockelpacht kann wohl erhöht werden. Das wird die Genossenschaft nun im Magistrat vorstellen, spätestens im Oktober. ….. “

zur Frage, ob dann eine Entscheidung falle ?….

„….Bei der Windkraft ist die Lage derzeit äußerst komplex. Bevor der Regionalplan Rhein – Neckar nicht verabschiedet ist, sollten vernünftigerweise keine Großanlagen mit drei und mehr Windrädern gebaut werden – andernfalls gibt es vermutlich keine Genehmigung. Damit schützen wir die Energiegenossenschaft, damit sie sich nicht selbst das Projekt kaputtmacht. Für den Regionalplan Rhein – Neckar hat die Koalition übrigens den Kesselberg als Vorranggebiet angegeben. Verhinderung ist etwas anderes….“

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das ganze Interview finden Sie hier: http://www.echo-online.de/region/bergstrasse/heppenheim/-Vieles-auf-den-Weg-gebracht;art1245,3193553

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lesenswert erscheint uns auch ein Zeitungsbericht über die Sitzung des Ortsbeirats Hambach am 29.8.2012 :

In Hambach gibt es weiter Bedenken

Windkraft – Ortsbeirat lässt sich über Pläne für Kesselberg informieren – Problem ist das Windaufkommen

Zitat: ..“Kommen die Windräder oder kommen sie nicht? Die Verunsicherung in Hambach ist groß. Immer wieder war in der letzten Zeit die Rede davon, dass auf dem Kesselberg drei bis fünf der Giganten errichtet würden. Allein der Informationsfluss von Seiten der Zuständigen blieb bisher aus. Ortsvorsteherin Renate Netzer (SPD) hatte anlässlich der Ortsbeirats-Sitzung am Mittwochabend Bürgermeister Rainer Burelbach gebeten, den derzeitigen Sachstand zu erläutern...“

Vor dem Ortsbeirat äusserte sich der Heppenheimer Bürgermeister unter anderem über Konkurrenzstandorte zum Kesselberg

Zitat: …„.In Bensheim habe die schwarz-grüne Koalition zwei Vorrangflächen (Neurod und Teufelsberg) beschlossen, diese seien von den Regionalplanern vor der Fläche auf dem Kesselberg favorisiert. Ein Grund sei, dass der Buchenbestand auf dem Berg bei Hambach wertvoller sei als der auf der Bensheimer Gemarkung. Würde noch dazu im Lautertal ein Windrad errichtet, wie es zurzeit aussieht, kämen für den Kesselberg maximal zwei Windräder in Frage…“

quelle und mehr : http://www.echo-online.de/region/bergstrasse/heppenheim/In-Hambach-gibt-es-weiter-Bedenken;art1245,3193557 sowie Starkenburger Echo (Printausgabe) vom 01.09.2012

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