Genossenwindpark ist kein Bürgerwindpark

Presseerklärung des CDU Arbeitskreises Stadtentwicklung zum geplanten Bürgerwindpark HeiKe,

gefunden bei : http://www.echo-online.de/region/bergstrasse/heppenheim/-Genossenwindpark-ist-kein-Buergerwindpark;art1245,2959462

 

Genossenwindpark ist kein Bürgerwindpark

Windkraft – CDU-Arbeitskreis widerspricht Energiegenossenschaft Starkenburg

 
HEPPENHEIM. 


Die Genossenschaft hatte beklagt, dass es aus dem Heppenheimer Rathaus noch immer keine Antwort auf das Pachtangebot für einen sogenannten Bürgerwindpark auf Heiligenberg und Kesselberg im Grenzgebiet von Bensheim, Heppenheim und Lautertal gebe. „Eine intensive Bürgerbeteiligung zur Errichtung von Windkraftanlagen, wie von der Energiegenossenschaft Starkenburg immer wieder als ehrgeiziges Ziel in der Öffentlichkeit formuliert, kann sich nicht nur auf Informationsveranstaltungen oder Verkaufsveranstaltungen von Genossenschaftsanteilen in Nebenzimmern einiger Gaststätten beschränken“, antwortet nun laut einer Pressemitteilung der CDU-Arbeitskreis Stadtentwicklung. Sie müsse vielmehr unter größtmöglicher Beteiligung der Bürger erfolgen. Dieser Windpark sei korrekterweise eher als „Genossenwindpark“ zu bezeichnen, da nur finanziell beteiligte Bürger am Gewinn beteiligt würden.
„Gerade ein so wichtiges Thema wie der Bau von Windkraftanlagen muss eine breite gesellschaftliche Akzeptanz finden“, heißt es weiter in der Pressemitteilung. Drei, vier oder möglicherweise fünf Veranstaltungen in den betroffenen Kommunen mit jeweils 70 oder 80 Teilnehmern seien dagegen nicht geeignet, ein repräsentatives Meinungsbild wiederzugeben. Dies könne nur in Form eines Bürgerentscheides erreicht werden, bei dem jeder Wahlberechtigte die Möglichkeit habe, sein Votum zu dem Vorhaben abzugeben.
Auch wenn in dem veröffentlichten Regionalplanentwurf des Rhein-Neckar-Verbands Vorrangflächen für das Areal Heiligenberg und Kesselberg ausgewiesen seien, stelle sich die Frage, warum die Stadt Heppenheim mit dem Abschluss eines Pachtvertrages der Erwartungshaltung der Energiegenossenschaft Starkenburg Rechnung tragen solle, zumal der Regionalplanentwurf für Hessen keine Rechtskraft habe.

Möglicherweise könnten die Empfehlungen in die Planung der südhessischen Windkraft-Vorranggebiete einfließen. Da aber für den Regionalplan Südhessen gegebenenfalls auch Suchräume mit Windgeschwindigkeiten ab 5,5 Meter pro Sekunde berücksichtigt würden, könnten sich weitere Vorrangflächen bis in die Riedebene erschließen. In der Ebene würden Windkraftanlagen unter Umständen als weniger störend für das Landschaftsbild empfunden als in der der Bergstraßensilhouette.
Solche Fragen könnten derzeit weder die Verantwortlichen der Stadt Heppenheim noch die Energiegenossenschaft Starkenburg beantworten. Nicht nur die Stadt Heppenheim als einer der Grundstückseigentümer, sondern auch Bensheim und Lautertal seien gut beraten, „die Bürger bei diesem polarisierenden Thema vollumfänglich einzubinden und mit dem Instrument der direkten Demokratie – im Rahmen eines Bürgerbegehrens – eine Entscheidung herbeizuführen“, heißt es abschließend.

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HeiKe soll frischen Wind in die Region bringen

bergstrasse. Es war recht böig auf der Neutscher Höhe. Gerade richtig, um dem ersten genossenschaftlichen Bürger-Windrad in Südhessen bei der Arbeit zuzuschauen. Mit dabei zwei Ex-Bürgermeister aus Heppenheim, die sich entschlossen haben, als überparteiliche Koalition eine Lanze für die Windkraft zu brechen.

mehr bei : http://www.morgenweb.de/region/bergstrasser-anzeiger/region-bergstrasse/heike-soll-frischen-wind-in-die-region-bringen-1.525557

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Erste Million ist voll – großes Interesse bei Beteiligung an Bürgerwindpark „HeiKe“

Knapp 3 Wochen nach dem ersten Aufruf zu einer finanziellen Beteiligung haben Bürger aus Heppenheim und Umgebung bereits Reservierungen in einer Höhe von 1 Million Euro für den geplanten Bürgerwindpark auf dem Heiligenberg/Kesselberg (HeiKe) gezeichnet. „Das Interesse, dieses Klimaschutzprojekt umzusetzen ist groß“, berichtet Vorstandsmitglied Micha Jost. „Für uns ist der gute Zuspruch ein weiterer Beleg dafür, dass die Bürger bereit sind, die allseits geforderte Energiewende sogar mit eigenem Geld zu unterstützen“, lautet die Einschätzung von Jost.

……………………mehr bei: http://www.energiestark.de/

 

 

 
 

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